Ausgabe 5: verrückt PDF Drucken E-Mail
thumb_driesch5_cover_vorne_webAusgabe 5 / 2011, Themenschwerpunkt "verrückt"

Issue 5 / 2011, theme "crazy"

Verrückt sein, aus der Bahn geworfen, außer der Norm, des Regulären, des Eingerückten, Passenden. Wie, warum? Was folgt daraus? Wieviel Verrückung erlauben die Systeme, die Gesellschaften, die Gemeinschaften? Wie wird kommuniziert?

Erscheint am 31. März 2011
Appears March 31, 2011

To be crazy, running on the wrong track, beyond the norm, the regularities as defined by normality. How and why? What are the results? How much abnormity, deviance does the system, the society, the community  allow? How does abnormal, disturbed, "crazy" communication function? 


Senden Sie Ihre bisher unveröffentlichten Original-Beiträge (Prosa, Lyrik, Kulturessay, Grafik) an redaktion(at)drieschverlag.org

Texte in anderen Sprachen als Deutsch oder Englisch bitte mit Übersetzung in eine dieser Sprachen!

Einsendeschluss: 12. Januar 2011

Please, submit your original material (prose, peotry, cultural essay, graphics) which hasn't been published yet, to redaktion(at)drieschverlag.org

Texts in other languages than English or German please with translation into one of these languages.

Deadline: January 12, 2011

 



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Unser Kurzvideo / Our video trailer in Youtube


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Inhaltsverzeichnis


Vorwort
Haimo L. Handl: Galerie (Fotografie)
Franz Blaha: Thustra
Harald Darer: Zwang
Luigi Lasperanza: Vulkan (Zeichnung)
Gabriele Folz-Friedl: Homunkulus
Scholem Alejchem: Eichhörnchen (Fotomontage)
Rentsnik: Honigundmandelsofia
René Oberholzer: Der Mittwoch / Das Haus / Das Schuhzimmer /
Die Reise
Dominik Riedo: Niebelschütz
Eckholz: Fuck the system (Cartoon)
Dominik Riedo: Tallinn, Tallinn / Zeichensetzer   
Peter Paul Wiplinger: Abwesenheit
Johannes Witek: Traurige Tiere / Ein Sieg für die Liebe
Bright Angel: Im Schattenland / Dreh dich / Kopfgeburten / Bipolar
Fare le spese / Spiegelmann
Desislava Unger: Fischaug (Grafik)
Santos López: Profecía de la locura / Weissagung des Wahnsinns
Amo – Esclavo / Herr – Sklave (spanisch/deutsch)
Augusto Hoyos: Canción de cuna para dos amantes / Wiegenlied für zwei
Liebende / sin título – ohne Titel (spanisch/deutsch)
Kätlin Kaldmaa: Surm / Tod (estnisch/deutsch)
Marián Hatala: stopy mätúcej samoty / spuren verrücktmachender einsamkeit / západ slnka / sonnenuntergang (slowakisch/deutsch)
Инесса Финкельштейн:  СЕГОДНЯ - ЭТО ЗАВТРА. КОТОРОЕ ТАК ВОЛНОВАЛО МЕНЯ ВЧЕРА! / Inesse Finkelshtein: Das Heute ist das Morgen, das mich gestgern so erregt hat (russisch/deutsch)
Mirjam Al: Gek / verrückt (niederländisch/deutsch)
Franz Blaha: Bocklust (Fotografien)
Karel Wasch: Voordat hij zich overgaf / Bevor er sich hingab (niederländisch/deutssch)
Barney Agerbeek: Käthe Kollwitz (niederländisch/deutsch)
Manfred Pricha: Anziehungskraft / stillstand in der fahrgastzelle
Susanne Morawietz: wort und weg / teatime / wechselschicht / satt und
Martin Dragosits: Spotlight
Wolfgang Straßnig: den brüdern ...
Sonja Bachmayer: ich weiß, was dahinter steckt (Fotografie)
曹乃云教授 – : 给 我的 文学 老师  /
Cao Nai Yun: An meine Literaturlehrerin
曹乃云教授 – 解 甲  / Cao Nai Yun: Ent-Rüstung (chinesisch/deutsch)
Ausgrabungen:
      鲁迅:  狂人日记  – Lu Xun: Das Tagebuch des Verrückten
      Ernst Blaß: Ende des Tags / Märzabend
Frederike Aiello: Lupenauge (Fotografie)
Martin Auer: Seemannslos
Eva Austin: Abaza
Ruud van Weerdenburg: Nicht mehr verrückt
Dorothy Wegmüller-Ngudle: Molweni Mawethu / Goodday Folks
(Xhosa/English)
Jan Stepien: Przyjaciel / Ein Freund (polnisch/deutsch)
Desislava Unger: Zungen (Grafik)
Manfred Chobot: Schild(er)bürger
Wolfgang Ratz: Calandó
Rafael Cadenas: El monstruo / Das Ungeheuer (spanisch/deutsch)
Corinna Lenneis: The poplar, a porcelain cow and sleeping with a
stranger (English)
Meher Pestonji: Woman Power (English)
Rezensionen:
     Elisabeth Zahlmayer: „Der schwarze Kleiderkasten des Dr. Freud“ von Wolfgang Glechner
     Elfie Resch: Erzählungen von Nicole Makarewicz / „Nebenschauplätze“ von Werner Grabher
     Beatrix Kramlowsky: Vater, Mutter, Kind - ein Trugbild. Über Birgit Unterholzers „Flora Beriot“ –        Verinnerlichte Fremde – im Daheim erzählt. Über Ilse Helbichs „Fremde“
     Gabriele Folz-Friedl: „Keine Lust auf Untergang“, herausgegeben von Thomas Kraft und Norbert Niemann
     Franz Blaha: Shadowlights. Über Evelyn Holloways „Schattenlichter“
„Vom Verbot zum Verkauf“. Über Karin Fleischanderls Aufsätze zur Literatur
Nachwort
Autorenverzeichnis
denique


 

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Foto von Frederike Aielle

Vorwort des Herausgebers


Verrückt ist viel. Und auch nicht. Je nach Standpunkt und Erfahrung, können die Einschätzung oder das Urteil wechseln. Verrückt ist einerseits positiv, wenn es als außergewöhnlich, gewagt, hoch kreativ gesehen wird – und erfolgreich. Erfolg scheint fast immer zu rechtfertigen. Verrückt ist aber auch krank, pathologisch, abnorm, regelwidrig, störend, belastend. Und schließlich ist verrückt auch jener Grenzbereich des nicht ganz Eindeutigen, des Fremden und Unbekannten, der im Alltag verstört, der aber noch nicht fix beurteilt oder beurteilbar ist.

All dies zeigt sich überall. Es gibt keine taugliche Völkerpsychologie, die nachzuweisen vermöchte, diese oder jene Ethnie sei prädestiniert für diese oder jene Verrücktheit oder Pathologie. Verrücktheit tritt auf bei allen Geschlechtern und Angehörigen aller Klassen. Zwar gibt es Massierungen, die darauf hinweisen, dass gewisse Lebensumstände einer Verrückung negativ förderlich sind. Aber eine fixe, gar automatische Zuschreibung ist unmöglich.

Die Gesellschaften und ihre Kulturen mögen in wenigen Aspekten einzigartig und unterschieden sein. Im Wesentlichen jedoch zeigen die Menschen die gleichen Eigenschaften, Freuden und Ängste. Nur die Definition, was „normal“ und „verrückt“ ist, variiert, je nach Reifegrad der Gesellschaft, ihrer geltenden Moral und Ideologie. Je strikter der Ordnungssinn oder –wahn, je unduldsamer das Regime der Tugendhaften, desto rigider die Kontrollen gegen Abweichungen, desto geringer die Toleranz gegen Andersartige. Auch in sogenannt entwickelten, westlichen Gesellschaften macht sich ein Gleichheitsdenken breit, das immer intoleranter Abweichungen ahndet. Die Entwicklungen nehmen keinen Weg nach individueller Emanzipation. Überall erstarken die Kollektive und ihre Ansprüche der Formung, Normung und Kontrolle. Es ist, als ob sich Nietzsches Satz „Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.“ , wieder und wieder bewahrheite, trotz aller Erfolge und Freiheiten.

Die Kunst oder die Künste sind für viele das moderne Irrenhaus, die Nische, wo Verrücktheit ohne gravierende negative Sozialfolgen auslebbar scheint, wenn man noch wählen kann. Doch für die meisten bleibt keine Wahl, wenn ihnen der alltägliche Realitätsdruck zu intensiv wird. Depressionen und burn outs werden zwar mehr und mehr als Krankheiten anerkannt, was aber nicht heißt, dass das den Betroffenen gleich besser hilft. Der Druck nimmt zu.

Die Widerspiegelung dieser Schattenseiten, der dunklen als auch blitzhell erleuchteten Nischen und Abgründe, finden Sie in den Gedichten und Prosaarbeiten unserer Autorinnen und Autoren. Die Abweichungen, Befremdungen, das Widersinnige oder Befremdliche, beginnen leise und unauffällig, nur manchmal abrupt und explosionsartig. Und viele Rufe, Schreie oder verhaltene Worte sind Zeichen für Sehnsüchte, Wünsche, Begierden. Etwas ist aus der regulären Bahn, ist unordentlich, ungewohnt, ver-rückt. Identitätsfragen einerseits, Fragen der Handlungen andererseits. Wer bin ich, dass ich soll oder muss...

Liebe Leserin, lieber Leser, wir hoffen, dass unsere Auswahl Ihren Interessen und Ansprüchen genügt; aus Platzgründen müssen leider einige Beiträge, vor allem längere Essays, wegfallen. Falls es uns gelingt, die Zahl der Abonnements zu erhöhen bzw. die Finanzierungslage zu verbessern, werden wir gerne mehr Material publizieren. Wie Sie sehen, haben wir die Schrifttype geändert. Wir verwenden jetzt die Garamond und kommen damit einigen Leserwünschen entgegen.

Alle interessierten Autorinnen und Autoren bzw. Künstlerinnen und Künstler, die uns zu den nächsten Ausgaben Beiträge übermitteln wollen, laden wir dazu herzlich ein. Wir sind an Prosa, Lyrik und Kulturessays sowie Grafiken (Fotografie, Cartoon, Zeichnung) interessiert. Wenn Ihr Beitrag in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch verfasst ist, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie uns eine Übersetzung in einer dieser beiden Sprachen zukommen lassen könnten. (Für Zusendungen bitte unsere „Hinweise für Autoren“ beachten, die Sie in unserer Internetseite finden.)

 

 

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Cartoon von Eckholz

 



denique

Aus gegebenem Anlass:

Aus Redaktion und Irrenhaus
Gesprochen am 9. Februar

Ich erfülle doppelte Dankespflicht, wenn ich meiner Öffentlichkeit, die mit mir die furchtbare Notwehr gegen den sieghaften Ungeist mitmacht, Kunde gebe von dem seit Jahren einzigen positiven Erlebnis, das ich einem Zeitungsblatt verdanke. Es handelt von der dichterischen Produktion eines Irren, und um sie zu würdigen, ist es unerläßlich, vorher von vielerlei geistigen Eindrücken zu sprechen, die man der Welt außerhalb des Irrenhauses verdankt, welches gut tut, sich gegen sie durch eine Mauer abzusperren.
Wir müssen es hinnehmen, daß wir in diese Zeit Verbannten lebenslänglich verurteilt sind, die Usurpierung der sprachlichen Machtmittel durch Schurkerei und Idiotismu zu ertragen; ohnmächtig müssen wir zusehen, wie, nach völliger Abtötung aller schöpferischen Möglichkeit durch eine selbsttätige Technik, die entleerten Formen des Geistes zum Ornament des Schwachsinns, zum Aufputz der Niedertracht taugen. Wir erleben im täglichen Umgang und in dem Abdruck eines geschändeten Lebens, der womöglich noch dessen Niveau unterbietet, im Rotwelsch der Lebensbetriebe und im Kauderwelsch jeder gedruckten Zeile, einen Triumph der Erbärmlichkeit, der uns bis zu dem Zweifel deprimiert, ob nicht alles das in Ordnung sei und nur der eigene Sinn versehrt, der die Dinge so betrachtet. Wenn mein Blick ein Zeitungsblatt durchfliegt – und nie noch hat er darin lustwandelt –, so ergreift er, ohne mehr an der selbstverständlichen moralischen Verworfenheit zu haften, eine solche Fülle von Beispielen gedanklicher und sprachlicher Mißform, daß mir für die Zukunft einer Nation, die diesen Unflat als geistige Nahrung zu sich nimmt, nur die Hoffnung bleibt, sie werde bei fortschreitender Verblödung schließlich nicht mehr imstande sein, zu lesen – was dann den Ruin der Presse, und in weiterer Folge die geistige Erholung der Menschheit herbeiführen wird.
Karl Kraus, Die Fackel Nr. 781-786, Juni 1928
(Beginn des Beitrags, der in der Fackel 27 Seiten umfasst.)



In der vorigen Ausgabe # 4 wurden die Texte von Doina Ioanid als Kurzprosa benannt, es sind aber Prosagedichte. Lisbeth V. Hafenrichter wurde im Inhaltsverzeichnis als Lisbeth v. Hafenrichter angeführt, was falsch ist; das „V.“ steht nicht für „von“. Und leider schlich sich im Inhaltsverzeichnis ein Druckfehler im slowakischen Titel des Gedichts von Marián Hatala ein; im Text steht er korrekt. Wir bitten, die Fehler zu entschuldigen.


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Foto von Sonja Bachmayer


Verzeichnis der Autorinnen und Autoren:

Barney Agerbeek, Redakteur bei der niederländischen Literaturzeitschrift NYNADE , Amsterdam

Frederike Aiello, * 1958, lebt in Hard/Vbg. als freie Fotografin

Mirjam Al, Schriftstellerin, Niederlande

Scholem Alejchem, * 1956, Satiriker, Wien & Burgenland; www.scholemandfriends.com

Erika Annuß (1941 in Stralsund - 1998 in Regensburg). Studium der Slawistik, Romanistik, Pädagogik und Philosophie in Göttingen, Prag und Regensburg; sie veröffentlichte literaturwissenschaftliche Beiträge, Prosa -und Lyrikübersetzungen aus dem Tschechischen und Slowakischen sowie eigene Gedichte.

Martin Auer, * 1951 in Wien. Publizierte seit 1986 über 40 Bücher, davon ca. zwei Drittel für Kinder. Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 1994, 1998 und 2000.    www.martinauer.net/

Eva Austin, * 1965, lebt in Wien; veröffentlichte einen Roman sowie Texte in Literaturzeitschriften und Anthologien (zuletzt "Schreibspuren“ 2010).

Sonja Bachmayer, * , lebt in Wien

Franz Blaha, * 1945 in Wien, wo er lebt.

Bright Angel, * 1965 in Klagenfurt. Er ist Maschinenbauingenieur und Exportkaufmann. Er schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele und veröffentlichte unter seinem Taufnamen Lyrik und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien.

Rafael Cadenas, * 1930 Barquisimeto, Venezuela. Lyriker und Essayist. Ausgezeichnet mit dem Nationalen Venezolanischen Literaturpreis 1985, 1992 mit dem Pérez Bonalde-Preis für Lyrik und den Premio FIL (ehem. Juan Rulfo) 2009 für sein Lebenswerk.

Cao, Nai Yun, * 1945 in der Provinz Jiang Su, China; Dr., Univ.Prof., für Germanistik an der Pädagogischen Universität Hua Dong, Shanghai, Mitglied des Schriftstellerverbandes China. Arbeitet als Übersetzer und Herausgeber klassischer und zeitgenössischer deutscher Literatur in China

Manfred Chobot, * 1947 in Wien, wo er lebt. Zahlreiche Buchpublikationen und Preise. www.chobot.at

Harald Darer, * 1975 in Mürzzuschlag/ Steiermark.Nach Schule/ Lehre/ Bundesheer und diversen Weiterbildungen beginnt 1996 die Migration. Seit 1997 wohnhaft in Wien.Seit 2005 Veröffentlichung von Texten in Literatur-Magazinen und Anthologien. 2009-2010 Akademie für Literatur in Leonding

Martin Dragosits, * 1965 in Wien, lebt dort. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, zwei Buchpublikationen. www.lyrikzone.at

Eckholz, * 1978 im Sächsischen Werdau, lebt in Gera, Deutschland.     www.eckholzcartoons.de /

Inesse Finkelshtein, * 1966 in Tajikistan, lebt in Taschkent, Usbekistan. War art director und Kuratorin, jetzt als freie Schriftstellerin tätig.   www.inesse.cibc.ru

Gabriele Folz-Friedl,  *1952 in Stuttgart,  Besuch der Akademie der bildenden Künste Stuttgart; zeitweise in Sozialberufen tätig. Lebt in Wien.

Irja Grönholm, Dipl.Biologin, * 1951 in Eberswalde. War für 10 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften, Berlin und ist seit 1984 freiberufliche Übersetzerin für estnische Literatur. Mehrere Stipendien und Auszeichnungen. Lebt in Berlin. www.irjagroenholm.de

Haimo L. Handl, Dr., * 1948, lebt im Weinviertel/NÖ und Wien.   www.handl.net

Marián Hatala, * 1958, studierte Deutsch und Slowakisch an der Comenius Uni in Bratislava, ehemaliger Chefredakteur der tschechoslowakischen Wochenzeitschrift MOSTY (Brücken), freischaffend als Dichter, Journalist, Übersetzer aus dem Deutschen ins Slowakische; Mitglied der Grazer Autorenversammlung, lebt in Bratislava.  www.marianhatala.at/

Augusto Hoyos, * 1943 Popayán, Kolumbien – 2010 Cali, Kolumbien. Zählte zu den Vertretern des Nadaísmo, der kolumbianischen anarchisch-dadaistischen Antwort auf den Existenzialismus.

Kätlin Kaldmaa is an Estonian poet, writer, translator and literary critic. She has published three collections of poetry – „Larii-laree”, „One is None” and „Worlds, Unseen” –, and a children book „Four Children and Murka”. She has written extensively on literature and translated more than 20 works of world’s best literature. Kätlin Kaldmaa is the President of Estonian PEN and Editor-in-Chief of a book magazine Lugu. She is currently working on her fourth collection of poetry and on the first novel.

Wolfgang Kubin, Univ.Prof., Dr., * 1945 in Celle, Sinologe, Lyriker, Essayist. Einer der wichtigsten und produktivsten Sinologen Deutschlands. Zahlreiche Monografien und Übersetzungen. Herausgeber der mehrbändigen Reihe "Geschichte der chinesischen Literatur" (Saur, München). Erhielt trotz kritischer Haltung 2007 den Staatspreis der Volksrepublik China. www.wolfgang-kubin.de

Beatrix Kramlovsky, * 1954 in Steyr/OÖ., lebt in Bisamberg/NÖ. Zahlreiche in- und ausländische Preise und Stipendien. Jüngste Buchpublikation: Die Erde trägt ein Kleid aus Worten. Europa Verlag Zürich, 2010   www.kramlovsky.at

Luigi La Speranza, * 1962 in Wien. Mag., Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien bei Prof. Hausner und Brauer. Seit 1993 eigenes Atelier. www.lasperanza.com

Corinna Lenneis, Schauspielerin und Regisseurin, Autorin, lebt in Wien

Santos López, * 1955 in Mesa de Guanipa, Venezuela; Lyriker und Kulturjournalist. Gründete die „Casa de la Poesía“ (Haus der Dichtung) in Caracas und organisierte lange Jahre die „Semana de la poesía“ (Internationale Woche der Lyrik) in Caracas. Mitorganisator des größten Festivals Afroamerikanischer Traditionen (Maracay, Venezuela). Santos López ist Priester der Ifá-Religion und Schamane (Babalawo). Zahlreiche Veröffentlichungen im In- und Ausland. Seine Werke wurden ins Englische, Deutsche, Französische, Chinesische und Italienische übersetzt.

Susanne Morawietz, * 1969 in Berlin. Bibliotheksfacharbeiterin, Sinologin, derzeit Pflegehelferin. Gründerin des Autorentreffs „Berliner Federlesen“. Veröffentlichungen in Zeitschriften.

Dorothea Müller-Ott, Prof. Dr., * 1936, Übersetzerin aus Ostsprachen. Lebt in Tulln/NÖ.

Elisabeth Namdar-Pucher, lebt als Überrsetzerin und Russischdolmetscherin in Wien.

René Oberholzer, * 1963 in St. Gallen, lebt und arbeitet seit 1987 als Sekundarlehrer, Autor und Performer in Wil/Schweiz. Schreibt seit 1986 Lyrik, seit 1991 auch Prosa. Zahlreiche Auftritte, Lesungen und Veröffentlichungen. www.reneoberholzer.ch

Meher Pestonji, lebt als freischaffende Autorin in Mumbai/Indien. Neben zahlreichen Büchern auch Theaterstücke, die erfolgreich in Indien und europäischen Ländern (BRD) aufgeführt werden.

Manfred Pricha, * 1954 in Altötting, Studium der Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften in Bochum; Autor, Wissenschaftlicher Dokumentar und Historiker, lebt und arbeitet in Bochum, schreibt Lyrik und Prosa. Zahlreiche Veröffentlichungen in deutschsprachigen Literaturzeitschriften, Anthologien, auf CD und im Internet.

Wolfgang Ratz, * 1959 in Bilbao/Spanien, Mag., lebt als Autor, Übersetzer und Liedermacher in Wien und südamerikanischen Ländern. Übersetzerstudium für Spanisch, Englisch und Französisch. Schreibt Lyrik, Prosa und Rezensionen; Mitglied der GAV, Gründungsmitglied der ALA und Mitglied des ÖSV. Zahlreiche Buchpublikationen und Beiträge in Zeitschriften. Erhielt für sein Werk etliche ausländische Preise.  Wikipedia

Rentsnik, * 1976 in Wien. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen; Mitorganisatorin der wöchentlichen Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSOnntag); Mitglied der Wiener Lesebühne „Noch Dichter“.  www.rentsnik.wordpress.com

Elfie Resch, * 1948,  Feministin, im Unruhestand. Aufgewachsen in Tribuswinkel, NÖ. Ausgewandert ins Burgenland, lebt in Wien. Schreibt seit den 80gern zum eigenen Vergnügen.  Artikel, Alltagsgeschichten und Sozialreportagen in Stimme der Frau, <sic>, AUF-einefrauenzeitschrift, Malmö abgedruckt. Seit März 2010 in der Gruppe "Neue Autorinnen"

Dominik Riedo, * 1974 in Luzern, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Romoos/LU. Mehrere Buchveröffentlichungen. Verschiedene Auszeichnungen, europaweite Auftritte. www.dominikriedo.ch

Jan Stępień, * 1949 in Glogowie/Polen, Autor und Zeichner. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Eine Auswahl von Kurzprosa in deutscher Übersetzung wird demnächst bei Driesch publiziert.

Wolfgang Straßnig, Prof., * 1944, Lyriker. Kindheit auf einem Bauernhof in der Steiermark. Eine Übersiedlung führte ins Milieu der Bergleute und Industriearbeiter. Fühlt sich schon als Jugendlicher stark zu den Künsten hingezogen. Studiert in der Folge an den Musikhochschulen in Graz und Hamburg. In dieser Zeit entstehen erste Gedichte. Danach Lehrtätigkeit und Konzerte, Lesungen. 1976 Reise nach Afghanistan. Lebt und arbeitet in der Nähe von Graz.

Desislava Unger, Mag., *1980 in Sofia/Bulgarien, studierte Malerei an der Nationalakademie für bildende Kunst, Sofia und lebt seit 2005 in Wien, wo sie das Studium „Freie Grafik“ an der Universität für angewandte Kunst absolvierte.  www.desislavaunger.com

Karel Wasch, Redakteur der niederländischen Literaturzeitschrift NYNADE. Lebt in Amsterdam. Schreibt Lyrik, Prosa, Essays und Biografien (jüngste über Dylan Thomas und Jack Kerouac). www.nynade.nl

Ruud van Weerdenburg, * 1956 in Alkmaar, NL. Schriftsteller, Journalist, Maler. Castrum Peregrini, Tratti, Opspraak, Haarlems Dagblad, Artic-Magazin, Freitag, Big News, Global Player, Augustin, ORF etc. Letzte Publikation 2010: "Begegnungstanz" - Gedichte, Montauk-Lyrik-Reihe, Graz, Wien, Amsterdam

Dorothy Wegmüller-Ngudle, * 1953 in Durban (South Africa), since 1979 in Switzerland and since 1980 in Pratteln working as a Web Freelancer;   www.eyes4u.ch

Peter Paul Wiplinger, * 1939, Autor, Lyriker, Fotograf. Zahlreiche Buchpublikationen und Beiträge in Anthologien sowie Zeitschriften, viele Übersetzungen in über 20 Sprachen. Lebt in Wien. www.wiplinger.at.tf

Johannes Witek, * 1981. Lebt in Salzburg. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien + Was sie im Norden der Insel als Mond anbeten, kommt bei uns im Süden in die Sachertorte Gedichte und Prosa; Chaotic Revelry Verlag, Köln.

Elisabeth Zahlmayer, * 1947, Volksschullehrerin und Schulrätin in Pension, lebt in Wien.

 

 

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Zeichnung von Luigi Lasperanza

 

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Montage von Scholem Alejchem

 

 
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