Driesch # 14: Brandung PDF Drucken E-Mail
thumb_brandung_vorderseite_rgb_800Driesch 4. Jahrgang 2013: # 14: Brandung / breakers, surge, plunging
 
Die Präsentation erfolgt am Freitag, 28.6.2013, 19 h
 
im Bezirksmuseum Mariahilf , 1060 Wien,  Mollardgasse 8, Mezzanin
Tel.: 01- 586 7868
Es lesen die Autorinnen & Autuoren Klaus Ebner, Christl Greller und Leni Nusko.
Musik: Manfred Spehn, Gitarre
 
Eintritt frei; wir danken dem Bezirksmuseum für die Gastfreundschaft und das Buffett. 
 
LESUNGSNOTIZEN, Besprechung der Präsentation von Autor Klaus Ebner in seiner Internetseite, 29.6.2013
 

 

preface


Brandung hat mit Brand nichts zu tun. Und Brand ist nicht nur das Brennen der Feuersbrunst, sondern auch der Durst nach reichlichem Alkoholgenuss, der gelöscht werden will. Aber die Brandung brandet, und „branden“ stammt aus dem Vorstellungsbild der sich bewegenden, züngelnden Flammen. Also hat Brandung doch mit Brand und Feuer zu tun, zumindest sprachlich, weil „branden“ das Wallen erregten Wassers bezeichnet.
Brandung heißt die Gischt, das Brechen der Wellen an der Küste. Im übertragenen Sinn nennen wir aber auch Menschenströme, die sich sturzflutartig ergießen, hereinbrechen, Brandung. Massen branden heran. Früher war „Brennung“ der Brand, der sich entzündet hatte oder gelegt worden war von Brandstiftern, zu deren Verfolgung Brandbriefe ausgestellt wurden, oder die selbst eine Drohung waren, die nichts mit den heutigen „brandaktuellen“ Appellen gemein hatten . Im Zuge der Brandverhütung erfolgt die Brandschau, ganz anders, als das Brandschauen, bei dem sich Sensationslüsterne am Brand und dem Unglück, der Katastrophe ergötzen. Ein Zündler ist ein Brandleger, der meist auch Brandstifter heißt. Die heftige, intensive Wirkung von Brennen und Brand grub sich tief ein; wir nennen Aktualitäten oft „brandneu“.
Die Autorinnen und Autoren, die Beiträge für diese Brandungs-Ausgabe zur Verfügung stellten, fangen die verschiedenen Bedeutungsebenen unterschiedlich direkt und indirekt ein. Lassen Sie sich überraschen.
Wir feiern heuer das Gedenken Richard Wagners. Anders als üblich, beleuchten unsere Autoren nicht den sattsam bekannten Antisemitismus, reduzieren den Komponisten und sein Werk nicht auf gewisse Persönlichkeitsaspekte. Der Soziologe Friedhelm Kröll handelt die „Droge Wagner“ am Fall Nietzsche-Wagner ab und der leiter der Gluckfestspiele, Christian Baier, geht auf Aspekte des Verhältnisses Gluck-Wagner ein.
In der Rubrik „Essays“ bringen wir auch einen überaus interessanten Beitrag der Polnistin Joanna Ziemska, die Werke von Elfriede Jelinek ins Polnische übertragen hat. Dieser Beitrag reflektiert die spezifische Übersetzungsproblematik. In den Rezensionen findet dieser Themenkreis eine weitere Erörterung, neben etlichen Besprechungen aktueller literarischer Publikationen.

Inhaltsverzeichnis

 

preface           5

Ernst Kilian: Zyperns Brandung / Branding Cyprus. Notizen zur Mythologie          6

Daniel Zipfel: Taxi nach Mailand       9

Daniela Dangl: Brandung – Die Wellen, sie nehmen 14

Silvia Waltl: Gedichte 17

Sonja Bachmayer: Am Strand; Fotografie      22

Frederike Aiello: Am Strand; Fotografie        23

Ina Seiser: Weißer Himmel     24

Monika Vasik: Island – Echos; Gedichte       26

Sílvia Bel Fransi: Vides cícliques / Zyklisches Leben (katalanisch/deutsch) 28

Heidemarie Markhardt: Chilling out softly    30

René Oberholzer: Die Reise    31

Jens Dittmar: Aleph 1968       32

Mario Karl Hladicz: Als wir hörten    41

Eckholz: Badewannentauchen; Cartoon         42

Roland H. Handl: Brunnen & Fluss; Fotografien 43

Christl Greller: 7 Seegedichte 44

Susanne Ulrike Maria Albrecht: Ein Versuch 48

Christian Karner-Schwetz: You can’t always get, what you want     49

Dirk Alt: Die Strandgäste       50

Katharina B. Külow: 2 Gedichte           53

Wolfgang Christl: Wind         54

Wolfgang Christl: Wasserbild; Fotografie      55

Markus Prem: Wanderfex       56

Leni Nusko: miniaturen am meer        57

Georg Rejam: Finisterre – bis ans Ende der Welt       58

Hillary Keel and Karin Seidner: paranoia fallout (englisch) / gedicht des seufzenden rots   62

Stephen Cuthbertson: Bath time (englisch)    64

René Oberholzer: 3 Gedichte             68

Kay Lynn Rudolph: Venice    (englisch)        69

Maria Schmittner: Brandung  70

Louis Christian Wolff: Wassertosen   71

Eckholz: Brandung; Cartoon  72

Nikolaus Walter: Schiff; Fotografie   73

excavations

Friedrich Nietzsche: Die Frauen und ihre Wirkung in die Ferne       74

Victor Hugo : Deux extraits du roman „Quatrevingt-treize“ 75

Victor Hugo : Zwei Auszüge aus „Dreiundneunzig“, EA 1874         79

Bertha von Suttner: Friedenszeit        84

Sonja Bachmayer: Strand; Fotografie 86

essais

Antonio Tabucchi: Il mio tram attraverso il ‘900 (italienisch)            87

Antonio Tabucchi: Straßenbahnfahrt durch die Literatur des 20. Jahrhunderts        95

Sonja Bachmayer: Meer; Fotografie   104

Joanna Ziemska: Eine polnische Jelinek?        105

Frederike Aiello: Küste; Fotografie    125

Christian Baier: Der Oktavenjäger. Zum Verhältnis von Richard Wagner und Christoph Willibald Gluck  126

Nikolaus Walter: Strand; Fotografie   141

Friedhelm Kröll: Droge Wagner. Nietzsches Entziehungskur            142

Sonja Bachmayer: Strand; Fotografie 165

Haimo L. Handl: Nachruf Doreen Daume (1957-2013)
[Fotografie von Marek Wilczynski, und Gedicht von Mariusz Grzebalski: Tod / Śmierć]       166

Frederike Aiello: Angler; Fotografie              169

recensions

Maria Hammerich-Maier: Entsiegelte Geschichtsräume
die multikulturelle Geschichte der Stadt Olmütz                        170

Gustav Schwedinger: Sebestyéns Reise durch das Tauwetter            173

Marián Hatala: Kniha proti zabúdaniu (György Sebestyén; slowakisch)                   174

Paula Resch: Marion Braschs Familienchronik: Geschichte ohne Leerstellen             175

Klaus Ebner: Reisen bis zum bitteren Ende (Sabine M. Gruber)        177

Manfred Chobot: Eine Kur-Schmonzette (Jutta Treiber)       179

Franz Blaha: Sterben kann jeder (Jens Dittmar)         181

Franz Blaha: Der Himmel anderswo     (Daniela Meisel)         183

Elfie Resch: Grenzkreuzgeschichten , Kurzgeschichten (Nora Vedra)           185

Eflie Resch: Gedichte 3.0 (Martin Dragosits)            186

Gabriele Folz-Friedl: Mehr Bild als Wort . Dominik Riedos Beelzebub-Wörterbuch        187

Gabriele Folz-Friedl: Ohne Gummi (Klaus Ebner)     188

Haimo L. Handl: Kunst schaffende im Land 2013    190

Haimo L. Handl: GeoPoetry (Martin Auer)   191

Sonja Bachmayer: Küste; Fotografie              193

Haimo L. Handl: Vorbemerkung zu den folgenden Rezensionen:     194

Haimo L. Handl: Ein schwaches, verfehltes Plädoyer . Evelyne Polt-Heinzls „Österreichische Literatur“    195

Haimo L. Handl: Fremde Wasser . Yoko Tawadas Poetikvorlesungen          203

Haimo L. Handl: Fremdsprechen (Esther Kinsky)     217

Kurzbiographien der Autorinnen und Autoren          223

Verlagshinweise          228

 

 

Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: 

 

Frederike Aiello, * 1958, lebt in Hard/Vbg. als freie Fotografin, absolvierte im Juni 2011 die Meisterprüfungund ist Mitglied der österreichischen Berufsfotografen. http://frederikeaiello.com

Susanne Ulrike Maria Albrecht, * 1967 in Zweibrücken, absolvierte eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing und eine private Schauspielausbildung. Von ihr erschien bereits der Band „Umkehr ausgeschlossen“ sowie einige weitere Werke in Anthologien und Literaturzeitschriften.

Dirk Alt, Dr., * 1982 in Hannover. Promovierter Historiker mit Forschungsgebiet: Film, Propaganda und Kriegsberichterstattung bis 1945. Seit 2010 Veröffentlichung kurzer Prosatexte, 2012 Buch und Regie des historischen Dokumentarfilms „Pech auf Skiern, Glück auf Schienen – Die Filmschätze des Walther Bever-Mohr“.

Sonja Bachmayer, * 1960 in Ybbs a.d. Donau. Pressefotografin. Aufgewachsen mit Kühen, Schweinen und Federvieh, Matura in der traurigsten Stadt NÖ (St. Pölten), danach in östlicher Richtung verzogen und Ethnologie studiert. Lebt in Wien.

Christian Baier, * 1963 in Wien; 1988-1994 Chefredakteur der „Österreichischen Musikzeitschrift", 1994-2001 Leitender Musiktheaterdramaturg der Wiener Festwochen, 2001-2003 Chefdramaturg der Wuppertaler Bühnen, 2003-2006 Chefdramaturg „Oper der Zeit", 2006-2008 Chefdramaturg des Musiktheater Dortmund, 2008-2011 Künstlerischer Produktionsleiter der Deutschen Oper Berlin. Seit 2011 Chefdramaturg des Ballett Dortmund. Leiter der Gluck-Festspiele.

Sílvia Bel Fransi, * 1982 in Barcelona. Sie studierte an der Universitat Autònoma de Barcelona, arbeitet als Journalistin, Publizistin, Lyrikerin und Lehrerin; sie hält Kurse für Kreatives Schreiben und Lyrik. Zudem hat die katalanische Autorin ein Faible fürs Theater. Gemeinsam mit der Pianistin Clara Peya entwarf sie das lyrisch-musikalische Programm »Bones vibracions« (auf Deutsch etwa „gute Schwingungen«), das sie gemeinsam aufführen. Sílvia Bel veröffentlichte 2010 den Lyrikband L'Esbós (Die Skizze) und 2012 Fila índia enfora (Schluss mit dem Gänsemarsch). www.silviabel.com

Franz Blaha, * 1945 in Wien. Lyrik in Wiener Mundart, Schriftsprache und Englisch, Kurzprosa. Veröffentlichungen in diversen Anthologien, langjährige Leitung der Schreibwerkstätte einer Straßenzeitung, Gerichtskiebitz für diese Zeitung, pedantes Korrekturlesen, Buchlektorate und -rezensionen, neuerdings redaktionelle Mitarbeit bei der Zeitschrift Driesch.

Manfred Chobot, * 1947 in Wien. Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Von 1991 bis 2004 Herausgeber der Reihe "Lyrik aus Österreich". Redakteur der Literaturzeitschrift "Podium" (1992 bis 1999) und "Das Gedicht" (1999 bis 2002). Zahlreiche Hörspiele und Feature sowie Fotoausstellungen. Vorstandsmitglied der GAV, der IG-AutorInnen und der europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Zahlreiche Buchpublikationen und Beiträge in Anthologien sowie Zeitschriften. www.chobot.at

Wolfgang Christl, * in Passau. Seit vielen Jahren in München wohnhaft. Mit dem Verfassen von Texten vor etwa 10 Jahren begonnen. Diese entstehen hauptsächlich auf Wanderungen und Reisen und sind in einigen Anthologien und Zeitschriften erschienen. www.christl-muenchen.de

Stephen Cuthbertson, * 1982 in Scotland, received his Master’s degree from Newcastle University in 2010. He is a poet, fiction writer, and is currently working on a stage play. His work has been published in a range of magazines, both in traditional print and online. He settled in Vienna two years ago to teach and write. 

Daniela Dangl, Mag., * 1974 im Waldviertel (Niederösterreich) und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, aufs Land nach Waidhofen/Thaya zurückgekehrt, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt und an einer humanberuflichen Schule in Horn unterricht.

Doreen Daume, (20.7.1957 – 2.5.2013), Übersetzerin aus dem Polnischen, lebte seit den Achtzigerjahren in Wien. Erhielt für ihre Übersetzungen u. a. 2008 den Österreichischen Staatspreis für Literaturübersetzungen.

Jens Dittmar, * 1950, lebt in Liechtenstein, arbeitete nach dem Germanistikstudium als Lektor, Dramaturg und Geschäftsführer im Kulturbereich, bevor er sich seinen eigenen literarischen Projekten widmen konnte. Er hat mehrere Bücher herausgegeben, darunter eine Werkgeschichte im Suhrkamp-Verlag, die als Standardwerk der Bernhard-Forschung gilt. Jüngste Buchpublikationen: Basils Welt. Eine Zumutung (2010), Als wär’s ein Stück Papier, Erzählungen (2011); „Sterben kann jeder“ (2012) bei Bucher, Hohenems, wo auch die früheren Bücher erschienen.

Klaus Ebner, * 1964 in Wien. Studium der Romanischen und Deutschen Philologie. Autor von erzählender Prosa, Essays und Lyrik. Wiener Werkstattpreis 2007. www.klausebner.eu/

Eckholz,  bürgerlich Sven Kruscha, wurde 1978 im Sächsischen Werdau, damals DDR, Bezirk Karl-Marx-Stadt, geboren. Lebt seit 1984 in Gera/Thüringen. Online u.a. in www.raketa.at. Seit Juni 2011 Mitglied im Interessensverband Comic e.V. (ICOM). eckholz-karikaturen.jimdo.com

Gabriele Folz-Friedl,  *1952 in Stuttgart, aufgewachsen in Köln und Friedrichshafen am Bodensee. Besuch der Akademie der bildenden Künste Stuttgart; zeitweise in Sozialberufen tätig. Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der  Schweiz; seit 1986 Mitglied des Künstlerbundes März, Linz. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in Anthologien; der Roman "Der Eisheilige" erschien im Frühjahr 2013 bei Driesch.

Lukas Fuchs, * 1993 in Niederösterreich, studiert in Wien und Cambridge, Übersetzer aus dem Italienischen.

Christl Greller, * in Wien, lebt in Wien und NÖ, schrieb für die internationale Werbebranche und seit 1995 Lyrik und Prosa. 8 Buch-Veröffentlichungen. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien, internat. Literaturzeitschriften, Internet und im ORF. Mehrere, teils internationale Auszeichnungen. Zahlreiche Lesungen im In- und Ausland, zuletzt Volkstheater Wien. Jüngste Buchpublikationen: Bildgebendes Verfahren, Gedichte, Resistenz Verlag 2009; Podium-Portrait Christl Greller, Neue Gedichte, 2010. Näheres: www.greller.at

Günther Gross, Mag. art., * 1961 in Waidhofen an der Thaya; 1988 bis 1993 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof.: F.X. Ölzant; lebt und arbeitet in Groß Siegharts. Leiter der Kunstfabrik Groß Siegharts, künstlerischer Leiter des ART WALK Groß Siegharts.

Mariusz Grzebalski, * 1969 w Łodzi,  polski poeta i prozaik. Studiował filozofię i polonistykę w Poznaniu. Autor siedmiu zbiorów wierszy. Laureat m.in. nagrody literackiej im. Kazimiery Iłłakowiczówny (za zbiór wierszy Negatyw, 1994), nagrody Polskiego Towarzystwa Wydawców Książek (za zbiór Ulica Gnostycka, 1997), nagrody Ericha Burdy (2001). Nagrodzony również przez Poznański Przegląd Nowości Wydawniczych (2001). Były redaktor naczelny Ogólnopolskiego Dwutygodnika Literackiego „Nowy Nurt”, były redaktor artzina "Już Jest Jutro". W 2001 roku ukazał się wybór jego wierszy w przekładzie na język niemiecki - "Graffiti" (tłum. Doreen Daume, posłowie Alfreda Kolleritscha). Wydany w 2006 "Człowiek, który biegnie przez las” jest jego debiutem prozatorskim. Obecnie pracuje jako redaktor w Wydawnictwie WBPiCAK, gdzie prowadzi Wielkopolską Bibliotekę Poezji i Bibliotekę Poezji Współczesnej, oraz jako redaktor "Dodatku LITERAckiego" Nagrody Literackiej GDYNIA.

Maria Hammerich-Maier, Mag., * 1961, 1988 - 1995 und seit 2001 als Hochschullehrerin im Fremdsprachenbereich an österreichischen, tschechischen und deutschen Universitäten und Hochschulen tätig sowie als Gerichtsdolmetscherin für Tschechisch und als Journalistin bei Radio Prag.

Haimo L. Handl, Dr., * 1948 in Vorarlberg, lebt in Wien und im Weinviertel. Freiberuflicher Erwachsenenbildner, Publizist, Verleger. Studierte in Österreich und den USA, war zwei Jahrzehnte Universitätslektor für Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft. Redakteur bei kultur-online.net, gab für 10 Jahre das Online-Magazin ZITIG heraus; Geschäftsführer von GLEICHGEWICHT und DRIESCH Verlag. Mitglied des Literaturkreises PODIUM und der Grazer Autorenversammlung. www.handl.net/

Roland H. Handl, Dipl. Log., * 1949 in Vorarlberg, lebt im Waldviertel. Logistiker, war Unternehmer mit eigener Spedition. Engagements in Consulting & Projektmanagement (Logistik) sowie  Lehrlingsausbildung. Fotografiert sehr viel. www.gsiberger.net/

Marián Hatala, Mag.,  * 1958, studierte Deutsch und Slowakisch an der Comenius Uni in Bratislava, ehemaliger Chefredakteur der tschechoslowakischen Wochenzeitschrift MOSTY (Brücken), freischaffend als Dichter, Journalist, Übersetzer aus dem Deutschen ins Slowakische (u. a. Brinkmann, Fried, Kunze, Schulze, Chobot), Mitglied der Grazer Autorenversammlung, lebt in Bratislava.  www.marianhatala.at/ 

Mario Karl Hladicz, Mag., * 1984 in Graz, Studium der Germanistik und Anglistik/Amerikanistik. Versuche in Prosa. Veröffentlichungen in Zeitschriften (u.a. schreibkraft, DUM) und Anthologien.

Victor-Marie Hugo (26.21802 - 22.5.1885) war ein französischer Schriftsteller. Während er im deutschen Sprachraum weniger bekannt ist als etwa Molière, Voltaire oder Balzac, gilt er vielen Franzosen als ihr größter Autor überhaupt. Sein Schaffen kann teils der Romantik, teils dem Realismus zugeordnet werden.

Christian Karner-Schwetz, * 1962, lebt und arbeitet als Steuerberater in Wien. In den 80er Jahren war er neben dem BWL-Studium literarisch aktiv. Veröffentlichungen: 2010 Zwischen Brot und Spiel; Kurzgeschichten; Testudoverlag; 2011: Traanbecks Ausnahmezustand; Roman; Arovell-Verlag sowie in diversen Anthologien und Zeitschriften.

Hillary Keel Strohmeier, * 1959, lebt in Brooklyn, NY, USA als Sprachtrainerin und Übesetzerin. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Europa und den USA.

Ernst Kilian, * 1945 in Obdach. Studium der Germanistik und Anglistik. Lebt in Wien und Graz. Literarische und journalistische Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Mitarbeit an mehreren Buchpublikationen.

Friedhelm Kröll, Dr., Univ. Prof., *1945, studierte Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte in Freiburg, Wien und Erlangen-Nürnberg. Nach Promotion und Habilitation war er von 1978 bis 1983 Stipendiat der Deutschen Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Biografieforschung. Es folgten mehrere Lehrtätigkeiten an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg sowie an den Universitäten Münster, Kassel und Marburg. Kroll lebt seit 1970 in Nürnberg. Er trägt seit 1990 an der Universität Wien Soziologie mit Schwerpunkt Soziologische Theorien, Alltags-, Kultur- und Religionssoziologie vor.  

Katharina B. Külow, * 1966 in Greifswald, lebt in Berlin; diverse Veröffentlichungen in Zeitschriften u. a. Luftdurchlaessig, Dulzinea, Torso, Freiburger Lesehefte, Kaskaden, Feigenblatt Heft 28/2012 und in verschiedenen Anthologien u. a. Mythos des Unsichtbaren. Jubiläums Almanach, Aphaia Verlag 2007, Lob der Jadeflöte (Menantes Literaturpreis 2010), LIMA 2011und 2012, Sladami Gerharta Hauptmann, Jelenia Góra 2012; Gewinnerin des Goldstaub-Wettbewerbs in der Sparte Lyrik 2011 der Autorinnenvereinigung e. V. ; Mitglied in der Autorinnengruppe „Alphabettinen“ (www.alphabettinen.de) sowie im BVjA

Heidemarie Markhardt, Mag., Dr., * 1961 in Wien, Übersetzerstudium (Englisch, Spanisch) und angewandte Sprachwissenschaft (Universität Wien). Lehr- und Wanderjahre in Großbritannien, Spanien und Belgien. 1993 Praktikum in der Europäischen Kommission. Seit 1994 freiberufliche Übersetzerin in Wien.Veröffentlichte zwei sprachwissenschaftliche Monographien (2005/06) sowie diverse Aufsätze zum Österreichischen Deutsch. Schreibt gerne literarische Texte.      www.markhardt.info

 

Matilde Michi, Mag., * 1984 in Sassari, Italien, hat Deutsch und Russisch studiert und ist 2010 nach Wien umgezogen, als sie eine Stelle als Italienisch-Sprachassistentin in St. Pölten bekommen hat. Heute arbeitet sie an Volkshochschulen und macht das Lehramtsstudium in Wien mit dem Ziel, Italienisch- und Russischlehrerin in Österreich zu werden.

Friedrich Wilhelm Nietzsche, (15.10.1844-25.8.1900) war ein Klassischer Philologe, der postum als Philosoph zu Weltruhm kam. Als Nebenwerke schuf er Dichtungen und musikalische Kompositionen.

Leni Nusko, * 1984, 2004-2010 Studium der Germanistik in Wien. Seit 2007 freischaffende bildende Künstlerin; lebt und arbeitet in Wien.

René Oberholzer, * 1963 in St. Gallen, lebt und arbeitet seit 1987 als Sekundarlehrer, Autor und Performer in Wil/Schweiz. Schreibt seit 1986 Lyrik, seit 1991 auch Prosa. Zahlreiche Auftritte, Lesungen und Veröffentlichungen. Jüngste Buchpublikation: "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden" (120 Geschichten) (2006), Nimrod-Literatur-Verlag in Zürich. www.reneoberholzer.ch/ 

Markus Prem, * 1970 in St. Pölten. Studium der Mineralogie, lebt in St.Pölten und Wien. Seit 1994 Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Ehemaliges Vorstandsmitglied der Charles-Bukowski-Gesellschaft und Mitherausgeber von bju:k 2003. Übersetzer des Prolog zu Ask the Dust von John Fante sowie einiger Gedichte seines Sohnes Dan Fante.  Anfang 2013 erschien der Gedichtband "urknall" in Zusammenarbeit mit der Fotokünstlerin Ingrid Heinz.

Georg Rejam, Coach, Berater, Trainer für Projektmanagement und QM. Lebt in Wien.

Elfie Resch, * 1948,  Feministin, im Unruhestand. Aufgewachsen in Tribuswinkel, NÖ. Ausgewandert ins Burgenland, lebt in Wien. Schreibt seit den 80gern zum eigenen Vergnügen.  Artikel, Alltagsgeschichten und Sozialreportagen in Stimme der Frau, <sic>, AUF-einefrauenzeitschrift, Malmö abgedruckt. Seit März 2010 in der Gruppe "Neue Autorinnen"

Paula Resch, *1989, aufgewachsen in Wien und Vorarlberg, Studium der Kulturwissenschaft und Germanistik an der Universität Klagenfurt. Beiträge in Literaturzeitschriften. Arbeitet an der Uni Klagenfurt. 

Kay Lynn Rudolph, * 1954 in Hell’s Kitchen (Manhattan, NY). Germanistikstudium. Später in deutschen Sprachräumen unterwegs. Sozialpädagogische, journalistische und literarische Arbeiten in Englisch und Deutsch, Veröffentlichungen in Zeitschriften und anderen Publikationen. Zurzeit wohnhaft in Graz.

Ka Ruhdorfer,  * 1967 in Villach, lebt und arbeitet als Übersetzerin in Wien. Studienaufenthalte in China, den Philippinen, Frankreich und den USA.       http://marieclairecolbert.wordpress.com

Schmittner Maria, * 1966 in Salzburg, lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Hat sich schon als Kind für Gedichte interessiert. Die prägnante Sprache, das "auf den Punkt gebrachte" Wort, die Satzmelodie und vor allem die Reduziertheit der Aussage auf das Wesentliche faszinieren sie. Veröffentlicht wurden Gedichte in "Junge Texte" (Herausgeber: Hüneburg, Textkontor) und ein Märchen.

Gustav Schwedinger, * 1960 in Heidelberg; lebt in München und Wien. 

Karin Seidner, Mag., * 1963 in Wien, wo sie auch als vierfache Mutter lebt und als Germanistin und Anglistin sowie Leiterin von kreativen Schreibworkshops und als Psychotherapeutin arbeitet. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; 2003 Gewinnerin des Siemens-Literaturpreises und des Preises beim Stauffacher Lyrik-Wettbewerb Bern.

Ina Seiser, * 1986 in Wien, kam über einige Umwege zum Philosophiestudium und lebt seit einem Jahr in Kärnten. Jetzt möchte sie die Chance nützen, ihr Wissen in Texten umzusetzen und schreibt neben Gedichten auch an einem längeren Prosatext.

Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (9.6.1843, - 21.6. 1914); war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin, die 1905 als erste weibliche Preisträgerin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde

Antonio Tabucchi (24.9.1943-25.3.2012)war ein italienischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer. An der Universität Genua wurde er Professor für die portugiesische Sprache und Literatur; er lebte in der Toskana und in Portugal.

Monika Vasik, Dr., * 1960 in Wien, Medizinstudium; Lyrikerin, auch Kurzprosa; zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften; Mitglied im Literaturkreis Podium; Lise-Meitner-Literaturpreis 2003; Buchveröffentlichung: nah.auf.stellung, Gedichte, Verlagshaus Hernals, Wien 2011 

Nikolaus Walter, * 1945, lebt nach Aufenthalten in England, den USA und Kanada als freischaffender Fotograf in Feldkirch. Österreichmappe mit Texten von Joe Berger, Eigenverlag; Toronto Cowboy, Palmenpresse, Köln;  Blickwechsel, DuMont, Köln; Vernähte Zeit, Böhlau, Wien;  Steiles Erbe, Brandstätter, Wien; Nikolaus Walter, Fotografien 1967 - 2004, Hatje Cantz; Wien, Küss die Hand, Moderne, Bilderbogen, Corso, Hamburg; Feldkirch mit Alfred Komarek, Bucher, Hohenems u. a.

Silvia Waltl, * 1975 in Graz, Studium in Wien, wo sie heute lebt, ihrer wissenschaftlichen und literarischen Tätigkeit nachgeht und als Schreib- und Literaturpädagogin mit Erwachsenen, sowie im Rahmen von Schulprojekten, mit Jugendlichen arbeitet. Tätigkeit im musealen Bereich in Kunstvermittlung und Museumspädagogik. Einzelveröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. 2008 „an einem wunderroten faden“, edition vhs. 

Louis Christian Wolff, * 1958 in Berlin, Lehrer. Lebt in Berlin und Wien. Onlineprojekt 2004 in www.zitig.net/; 2010 in www.clyt.de/ 

Joanna Ziemska, Mag., * 1952 in Warschau,. kam im Alter von 10 Jahren nach Österreich. An der Universität Wien hat sie das Studium der Translationswissenschaft (Polnisch und Französich) sowie der Slawistik und Kunstgeschichte absolviert. Seit 1979 unterrichtet sie am Zentrum für Translationswissenschaft Simultan- und Konsekutivdolmetschen sowie Übersetzen und leitet auch eine Arbeitsgemeinschaft für literarisches Übersetzen. Neben ihrer didaktischen und wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet sie als selbständige Übersetzerin und Dolmetscherin, auch von literarischen Werken, u. a. – gemeinsam mit Anna Majkiewicz – zweier Romane der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. www.ziemska-translations.com

Daniel Zipfel, * 1983 in Freiburg, lebt und arbeitet in Wien. Jurist und Autor. Besuch des Lehrgangs Literarisches Schreiben am Institut für Narrative Kunst. 2011 Teilnahme beim Literaturfestival „Blätterwirbel“ und 2012 an der Sommerlesereihe der Literaturzeitschrift "Podium". Diverse Preise und Veröffentlichungen, zuletzt die Kurzgeschichte "Die Nachbarin" in der Zeitschrift des Österreichischen SchriftstellerInnenverbands „Literarisches Österreich“ 2012.

 

 

 

 

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Anmerkungen und Hinweise:

 

Die Brandung, plur. die -en, in der Seefahrt, das Schäumen und Brausen des Meeres an steilen Küsten, oder auch in der See über verborgene Felsen; ohne Plural. Ingleichen solche Stellen in dem Meere, wo die Wellen auf solche Art schäumen und toben; der Wellenbruch, Wellenschlag.
   Anm. Im Niedersächsischen lautet dieses Wort gleichfalls Brandung, im Holländ. Barning, im Engl. Branding, im Franz. Brisant. Man hat verschiedene Ableitungen von diesem Worte versucht. Gemeiniglich glaubt man, daß es von brennen, leuchten, scheinen, herkomme, weil das stäubende Seewasser an solchen Stellen zur Nachtzeit zu brennen scheinet. Andere leiten es von dem alten Worte brant ab, welches in den nordischen Mundarten ehedem steil bedeutete, welchen Sinn das Spanische Brenna noch hat. Bey dem du Fresne kommt auch Branum für einen steilen, abschüssigen Ort vor. Auch das alte Gothische Wort brana, schäumen, toben, könnte auf die Verwandtschaft mit diesem Worte Anspruch machen, wenn es nicht glaublich wäre, daß es selbst zu brennen gehöret, indem dieses Wort ehedem einen weit größern Umfang der Bedeutung hatte, als jetzt. S. Adelung Brennen. Zuweilen wird dieses Wort auch Brennung gesprochen und geschrieben.
Adelung


Brandung
In die Brandung gerathen.
An die Stelle, wo die Wogen am Strande sich brechen und das Landen am gefährlichsten ist; also in grosse Verlegenheit und Gefahr.
Holl.: Hij geraakt in de branding. (Sprenger I, 71.)
Wander

Welch eigentümliche Verbindung von stäubendem (!) Wasser und Brennen, Flamme, Licht! Siehe auch: Gischt und Verbindungen damit:

 

gischt, m. , in jüngerem sprachgebrauche auch f., z. b. die weisze gischt nationalzeitung 34, 286 (22. juni 1881) 1b; die ... verbrausende gischt H. Fr. Blunck weibsmühle (1927) 6; die gischt, die um die klippenzähne schäumte Peter Dörfler Peter Farde (1929) 393.
das mhd. kennt nur das masc. jest (z. b. Konrad v. Fussesbrunnen kindheit Jesu 88, 34 Hahn, Hug der kellner s. Stephans leben 2653 Mc Clean), das die grundlage für nhd. jest, jäst, gest (so bei Diefenbach mlat.-hd.-böhm. wb. 250 a. d. j. 1470), gäscht, gescht (s. d.) bildet; der vergleich mit mnd. gest, m., 'hefe, schmutz' Schiller-Lübben 2, 83b, ags. gist, m., 'barm, froth' = ne. yeast Bosworth-Toller 1, 478a, aisl. jǫstr, m. (aus *jestu-), norw. gjest 'hefe' Falk-Torp 1, 317 führt auf eine germ.

Grimms Deutsches Wörterbuch

 

gischten, vb. , spumare. von gischt abgeleitet wie gäschten, gesten u. ä. (s. im einzelnen dort) von gäscht, gest; die belege reichen nur bis ins 18. jh. zurück und bleiben auch später verhältnismäszig selten.
aus älterer zeit läszt sich nur gisten vergleichen, zufrühest als gistin spumare Diefenbach gl. 549 (15. jh., md.) gesichert; das bei Lexer 1, 1480 (s. v. jësten) aus Ebernand v. Erfurt 2954 Bechst. zitierte gisten bleibt wegen der textverderbnis dieser stelle zweifelhaft; gist Seifrid Helbling 3, 70 Seem. (s. oben unter gisch) gehört zu jesen, vgl. DWB daz jesen ebda 3, 76.
1) 'aufwallen, schäumen'; zunächst von gärenden flüssigkeiten, vgl. DWB das bier gästet, gischet, gistet stark Kramer dict. 1 (1700) 451a; dann in weiterem umfange: (kochsalz ist gut, wenn es) im wasser leicht, geschwind und ohne zu gischten zerflieszet allg. haush.-lex. (1749) 3, 51b; gischtende lauge und seife M. Heyne hausaltertümer 3, 54, vgl. allgemein gisten schäumen Schöpf tirol. 191; vor allem von dem schaum der bewegten flut: das gischtende, wallende rastlose gerinne (des baches) L. Anzengruber ges. w. 1, 42; betäubt in das gischtende meer hinausgeschleudert P. Dörfler Peter Farde (1929) 367.
2) stärker spezialisiert; vereinzelt und alt 'schwären, eitern', vgl. gisten suppurare voc. opt. (Leipzig 1501) D d 3a (vgl. ebenso gären II 3 a als 'eitern' teil 4, 1, 1, 1354 und gesten 2 teil 4, 1, 2, 4227). nach gischt 2 c: 'der klügste gibt nach', denken die ruhsüchtigen stubenherren und lassen solche irrwaller geifern und gischten Fr. L. Jahn w. 2, 793 Euler. zur bezeichnung des beim schäumen entstehenden geräusches: drückt man die hände flach auf die ohren, so hört man dieses grundbrausen ... ohne das nahe vereinzelte gischten und zischen und plätschern und sprützen Kosmeli harml. bemerk. (1822) 36; hierher auch: es quoll und es strömte und sprühte, zischte und gischtete übergewaltige helle, unerschöpflich fluten weiszen lichts E. König Thedel v. Wallmoden (1926) 353.  
 
gischtig, adj., 'schaumig', ableitung von gischt, vgl. schaumiger, jestiger, gistiger spumosus voc. theut. (Nürnberg 1482) c c 2b; gestig, gistig Kramer nd.-hd. (1749) 98b; das gischtige ... meer P. Dörfler Peter Farde (1929) 359; vgl. gäschtig teil 4, 1, 1, 1432, gästig 1482. 
 
gischung, f., 'das schluchzen, schlucken', nur noch bis ins ältere frühnhd. belegt, vgl. singultus gischunge

[Bd. 7, Sp. 7566]
(15. jh., md.), gissunge (15. jh., obd. und md.) Diefenbach gl. 536a; zu 1gischen gehörig, vgl. ags. giscung, geoscung 'a sobbing, hiccup' Bosworth-Toller suppl. 471b, mnd. gischinge 'schlucken' Schiller-Lübben 2, 114b sowie die ahd. intensivbildung gesgizunga singultum ahd. gl. 1, 393 St.-S.

Grimms Deutsches Wörterbuch

 

Also, wo zwei völlig verschiedene Stoffe und Elemente aufeinanderstoßen, da brandet die Brandung gischend empor. Gefahrvoll. Das Wasser gräbt den stärksten Stein ab. Nur am weiten, ganz flachen Strand verebbt die Flut fast brandungslos.

 

Brandung - Eintrag in Wikipedia

 

Brandung ist ein Roman des deutschen Schriftstellers Martin Walser, der im Jahr 1985 veröffentlicht wurde. Er greift die Protagonisten Helmut und Sabine Halm aus Walsers Erfolgsnovelle Ein fliehendes Pferd auf und versetzt sie vom Bodensee nach Kalifornien, wo Halm eine Lehrprofessur an einem amerikanischen College annimmt, sich in eine Schülerin verliebt und nach persönlichen Niederlagen und dem Entschluss der Entsagung am Ende des Romans in die Heimat zurückkehrt.

Wikipedia

 

Fels in der Brandung = Petrus = Papst = Christenheit

 

Fotos von Brandungen - Wetterdienste

 

Brandung auf Fuerteventura

 

 


Hollywood-Klassiker - Brandung (Originaltrailer) Elizabeth Taylor, Richard Burton

 

 


Wie ein Felsen in der Brandung

 

 

Die Brandung gischt, spült an. Flüchtlingsströme an den Grenzen, wie Brandung, branden.

 

 
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