Driesch # 18: Schwelgen PDF Drucken E-Mail
Driesch Ausgabe # 18, Juni 2014: Schwelgen /batten, feast, indulge, wallow

Einsendeschluss verlängert bis Mitte Mai 2014 / deadline for submissions: extended till Middle of May 2014

Erscheint Ende Juni 2014 / appears end of June 2014

Präsentation am Freitag, 27.6.2014, 19 h

in der Bücherei Margareten, Pannaschgasse 6; Ecke Pannaschg. / Margaretenstraße 105, 1050 Wien

 
 

Schwelgen

 

Inhaltsverzeichnis

preface

Holger Dauer: Superstars, Bildschirmhelden und Next Top Models – oder: Die Casting-Show im Zeitalter bedingungsloser ästhetischer Reduktionsbereitschaft
Haimo L. Handl: Muster & Form; Fotografie
Lennart von Corvey: Anleitung zum Schwelgen
Diandra Voigt: Sie liebte so leise
Haimo L. Handl: Mixer, Fotografie
Leni Nusko: Marrakesch
Birgit Rivero: Gedichte
Matthias Hütter: Gedichte
Jonis Hartmann: Gedichte
Waltraud Zechmeister: Blumenlandschaft; Fotografie
Monika Vasik: Gedichte
Bernhard Schwarzwald: Graphik
Alke Stachler: auf der fotografie
Ruth Schmiedberger: Sie und ich
Frederike Aiello: Maden im Speck I; Fotografie
Peter Hodina: Zeiten der Lysis
Paul Auer: Der Traum vom heftigen Hechtsprung
Marlene Schulz: No discussion
Haimo L. Handl: Blüten im Teller; Fotografie
Ka Ruhdorfer: notizen einer quadratischen schale aus
mangoholz.
Manfred Chobot: Geruch / Missionar im Einsatz
Margit Heumann: Buchstabenorgien
Marquis de Sade: Autograph
Maria Hammerich-Maier: Genuss ohne Grenzen
Clemens Ottawa: Gesundes Essen; Cartoon
Andrea Ch. Berger: Schwelgenland
Judith Billes: Sein und Schein
Eckholz: Eduard; Cartoon
Gabriele Frings: Taubenzeit
Michael Gärtner: ... weht weiter ein Wind
Hannelore Furch: Zeit-Chaos
Christine Farniok: lustendlich schmelzend
Karin Seidner: Die Fischbraut
Haimo L. Handl: Baumschwamm; Fotografie
Klaus Ebner: ein Rascheln
Marián Hatala: nadviazané spojenia / aufgenommene verbindungen; slovakisch/deutsch
Consol Vidal Riera: Auswahl aus „Desert de llum – Lichtwüste“; katalanisch/deutsch
Waltraud Zechmeister: Eva; Fotographiken
Five poets from Bangladesh: Shamsur Rahman, Fazal Shahabuddin, Hayat Saif, Jahidul Huq, Aminur Rahman
Aminur Rahman: The New Wave of Bangla Contemporary Poetry
Dorothea Müller-Ott: Sprachverwirrung / Victory Day
Dorothea Müller-Ott: Bangladesh
Robert Sovobda: Satyr und die guten alten Zeiten; Objekt
excavations
Angelus Silesius: Cherubinischer Wandersmann
Alter Stich einer Hängung
Fotografie aus dem 2. Weltkrieg: Gehängte
Alter Stich mordender Europäer in der Neuen Welt
Fotografie von Gefallenen, 1. Weltkrieg
Sade – Les Infortunes de la vertu; Buchumschlag
Marquis de Sade: Die Geschichte der Justine oder die Nachteile der Tugend
Alte Stiche, zeitgenössische Abbildungen zum Werk Sades    133, 135,139, 143, 145, 149
essai
Maria Hammerich-Maier: Wem gehört Bertha von Suttner?
recensions
Franz Blaha: Jens Dittmars „So kalt und schön –
ein Sonderweg“
Frederike Aiello: Maden im Speck II; Fotografie
Heide Breuer: „Pandora“ von Doris Nussbaumer
Martin Stankowski: „Mails and Love“ von Christian Schwetz
Clemens Ottawa: Pfui; Cartoon
Manfred Chobot: Das Leben von Häftlingen (Christine Hubka)
Gabriele Folz-Friedl: Fast ohne Mozart; Mozart und Salieri die Soundsovielte… (2 Bücher von Franz Forster)
Gabriele Folz-Friedl: Die Dichte des Kerns (Ute Eisinger)
Autorinnen und Autoren




preface


Für unsere Ausgabe # 18, „Schwelgen“, konnten wir Beiträge etlicher neuer Autorinnen und Autoren gewinnen und eine interessante Mischung zusammenstellen. Angereichert wird das Thema in der Rubik „excavations“ mit zwei Textauszügen höchst unterschiedlicher Art: Angelus Silesius und Marquis de Sade. Während wir bewusst konterkarierende Bilder zu Silesius’ Text aussuchten, garnierten wir den Text von Sade mit einigen bekannten Illustrationen.

Prof. Dr. Dorothea Müller-Ott, die bei ihrem jüngsten Besuch in Bangladesh fruchtbare Kontakte mit dortigen Autoren aufnahm, übermittelte uns Arbeiten verschiedener Poeten. Bangladesh rangiert bei uns in der öffentlichen Sicht vor allem als heimgesuchtes Drittweltland. Uns freut es, dass wir wenigstens ein kleines Zeichen der rührigen Literaturszene in Bangladesh vermitteln können.

Neben einem slowakisch-deutschen Beitrag von Marián Hatala steuert der Autor und Übersetzer Klaus Ebner eine Übertragung sehr schöner Poems aus dem Katalanischen bei, diesmal von Consol Vidal Riera. Damit erhält unser Heft wieder ein paar fremdsprachige Tupfer.

Aus Anlass des Gedenktages von Bertha von Suttner erörtert Maria Hammerich-Maier in ihrem Essay einige Aspekte dieser bemerkenswerten Persönlichkeit.

In den Rezensionen gehen unsere Autorinnen und Autoren auf Publikationen von Kolleginnen und Kollegen ein.

In der nächsten Ausgabe folgen einige längere Besprechungen, unter anderem zu Felix Christens Studie über Hölderlins „Ister“, zur „Poetik der Übersetzung“, zu Dominik Riedos riesiger Biographie von Wolf von Niebelschütz sowie ein Rezensionsessay zu Yascha Mounk, Schlomo Sand und Vincent Descombes.

Viel Lesevergnügen!
Haimo L. Handl

 

Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe:

 

Frederike Aiello, * 1958, lebt in Hard/Vbg. als freie Fotografin, absolvierte im Juni 2011 die Meisterprüfungund ist Mitglied der österreichischen Berufsfotografen. http://frederikeaiello.com

Paul Auer, * 1980 in Villach; Mitglied des Kärntner Schriftstellerverbands; Studium der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien; verschiedene Brotjobs; ab 2009 Teilnahme an Literaturseminaren von Marlen Schachinger; seither zahlreiche Lesungen; Mitglied der Literaturgruppe „Textmotor“; Anerkennungspreis beim Wettbewerb „65 Jahre Österreichischer Schriftstellerverband“ 2010; Teilnahme am Finale des Wettbewerbs für neue Literatur des Kärntner Schriftstellerverbands 2012; jüngste Veröffentlichungen in den Anthologien „Brüchige Welten“ (Edition Atelier, Wien), „Risikoanalyse – Das Beste aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2013“ (Poetenladen Leipzig), „Autorenträume“ (Monika Fuchs, Hildesheim). Andrea Ch. Berger, Dr. phil., * 1981, lebt und arbeitet in Graz. Studium der Romanistik (Literaturwissenschaft/Italienisch) und Kunstgeschichte in Graz. Studien- und Lehraufenthalte in Italien und Finnland. Erhielt ein Doktoratsstipendium für herausragende Doktoratsstudierende der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz. Ihre Dissertation ist 2012 mit dem Titel Das intermediale Gemäldezitat. Zur literarischen Rezeption von Vermeer und Caravaggio erschienen.


Judith Billes, * 1993 in Eisenstadt (Burgendland), dort aufgewachsen und zur Schule gegangen, wo sie ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt hat. Derzeit studiert sie in Wien Veterinärmedizin.


Franz Blaha, * 1945 in Wien. Lyrik in Wiener Mundart, Schriftsprache und Englisch, Kurzprosa. Veröffentlichungen in diversen Anthologien, langjährige Leitung der Schreibwerkstätte einer Straßenzeitung, Gerichtskiebitz für diese Zeitung, pedantes Korrekturlesen, Buchlektorate und -rezensionen, neuerdings redaktionelle Mitarbeit bei der Zeitschrift Driesch.


Heide Breuer,  * 1942 in Baden/NÖ, Lehrerin, Keramikerin und Schriftstellerin. Jüngste Veröffentlichung: Die Türme von Indigo. Weimar 2006. Der Roman "Die Zwillinge von Van" erscheint im Herbst bei Driesch.
www.heide-breuer.com

Manfred Chobot, * 1947 in Wien. Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Von 1991 bis 2004 Herausgeber der Reihe „Lyrik aus Österreich“. Redakteur der Literaturzeitschrift „Podium“ (1992 bis 1999) und „Das Gedicht“ (1999 bis 2002). Zahlreiche Hörspiele und Feature sowie Fotoausstellungen. Vorstandsmitglied der GAV, der IG-AutorInnen und der europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“. Ausgezeichnet u.a. mit dem Literaturpreis des Landes Burgenland 2006 und dem BEWAG-Literaturpreis 2007. Zuletzt erschienen: Mich piekst ein Ameisenbär – Weltgeschichten, Wien 2013; Lebenslänglich Wichtelgasse – Wiener Erkundungen. Wien 2012; Der Wiener Brunnemmarkt – oder wie man in der eigenen Stadt verreist. Wien 2012.    www.chobot.at

Lennart von Corvey, * 1963 in Dortmund. Studium Wirtschaftswissenschaften mit dem Abschluss Diplom-Volkswirt. Lebt in Olfen/Westfalen. Zahlreiche Beiträge in Anthologien. Arbeit an einem historischen Roman und an einem Kurzgeschichtenband.

Holger Dauer, * Jahrgang 1961, seit 2001 Online-Redakteur bei „3sat“, daneben freier Autor und Literaturkritiker. Herausgeber des Literatur-Info-Portals „TourLiteratur“ (www.tour-literatur.de ).  Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Gedichten in Anthologien und Zeitschriften, etwa im „Dichtungsring“ (Bonn), in „Der Dreischneuß“ (Lübeck), „Keine Delikatessen“ (Wien), „um[laut]“ (Köln), „etcetera“ (St. Pölten / Niederösterreich) „Lost Voices – El Vau“ (Hannover), „Asphaltspuren“ (Düsseldorf), „Literamus“ (Trier) u.a. Lebt in Rheinhessen in der Nähe von Mainz. Homepage: www.holger-dauer.de  


Klaus Ebner, * 1964 in Wien. Studium der Romanischen und Deutschen Philologie. Autor von erzählender Prosa, Essays und Lyrik. Wiener Werkstattpreis 2007. Jüngste Buchpublikationen: Ohne Gummi; Prosa, Arovell Verlag, Gosau-Salzburg-Wien 2013, Andorranische Impressionen; Essay, Wieser Verlag, Klagenfurt 2011, Dort und anderswo; Reise- und Literatur-Essays, Mitterverlag, Wels 2011. http://www.klausebner.eu


Eckholz,  bürgerlich Sven Kruscha, wurde 1978 im Sächsischen Werdau, damals DDR, Bezirk Karl-Marx-Stadt, geboren. Lebt seit 1984 in Gera/Thüringen. http://eckholz-karikaturen.jimdo.com/


Christine Farniok, * 1950 in Mallnitz, Kärnten; bald Übersiedelung nach Wien, wo sie lebt; Mittelschule, Matura, Studium der Biochemie und Mikrobiologie, Diplom. Berufliche Laufbahn im Patentwesen, ab 2010 freiberuflich als Patentkonsulentin tätig. 2010 erste schriftstellerische Versuche (Kurzgeschichten, Gedichte). Jüngste Veröffentlichung: Radieschen Nr. 19, "süß & sauer", September 2011.


Gabriele Folz-Friedl, *1952 in Stuttgart, aufgewachsen in Köln und Friedrichshafen am Bodensee. Besuch der Akademie der bildenden Künste Stuttgart; zeitweise in Sozialberufen tätig. Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der  Schweiz; seit 1986 Mitglied des Künstlerbundes März, Linz. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in Anthologien; der Roman "Der Eisheilige" erschien im Frühjahr 2013 bei Driesch.


Gabriele Frings, Dr. * 1966, lebt in Bonn; Studium der Kunstgeschichte (prom.), Archäologie, Theologie; Dozentin für Deutsch; Lyrikerin; freie Mitarbeiterin in der Redaktion der Literaturzeitschrift Dichtungsring; eröffentlichungen seit 2012 in Literaturzeitschriften, u. a. in Krautgarten, Poesiealbum neu, Dichtungsring, RHEIN!, 500 Gramm, in div. Anthologien und im Rundfunk; Lesungen; Lyrikinstallationen (u. a. Lyrikpark 2012 Hildesheim), 2. Preis Literaturwettbewerb custos verlag 2012


Hannelore Furch, Dr. phil, * 1946 in Gifhorn, Studium der Germanistik, Fachrichtung Literaturwissenschaft, und Promotion an der Universität zu Köln. Jüngste Veröffentlichungen: „Der Erzählerdiskurs. Eine Untersuchung der Erzählweisen in 'Unkenrufe' und 'Im Krebsgang' von Günter Grass“, Saarbrücken 2013; „Der Bürgerliche Habitus. Eine Untersuchung der bürgerlichen Verhaltensweisen in  'Buddenbrooks' von Thomas Mann und 'Frau Jenny Treibel' von Theodor Fontane“, Saarbrücken 2013; „Die Pommernfalle“ (Roman), Berlin 2014; sowie Veröffentlichungen von Lyrik in diversen Anthologien.  www.hannelore-furch.de


Michael Gärtner, * 1960, arbeitet als Therapeut in eigener Praxis und lebt mit seiner Familie in Hohenwestedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde.


Maria Hammerich-Maier, Mag., * 1961, 1988 - 1995 sowie seit 2001 als Hochschullehrerin im Fremdsprachenbereich an österreichischen, tschechischen und deutschen Universitäten und Hochschulen tätig. 1990 - 1995: Geschäftsführerin des bilateralen staatlichen Förderprogramms für Hochschulkooperationen AKTION Österreich - Tschechische Republik. Publikationen: Hochschulskriptum "Deutsch für das Bauingenieurwesen", Prag 1997 (2. Aufl.); "Wo sich Kulturen begegnen. Die Geschichte der tschechoslowakischen Juden" Prag 1994 (Übersetzung), sowie Fachaufsätze und Vorträge zur Sprachpolitik, Hochschulbildungspolitik, Fremdsprachendidaktik und soziologischen Entwicklung der Reformgesellschaften Mittel- und Osteuropas. Wissenschaftliche Assistentin am Fremdspracheninstitut der Wirtschaftshochschule der Skoda Auto AG in Mla dá Boleslav (Jungbunzlau), Nordböhmen. Arbeitet als Gerichtsdolmetscherin, Journalistin bei einem Radiosender in Prag und Schriftstellerin in Bayern und Prag.


Haimo L. Handl, Dr., * 1948 in Vorarlberg, lebt in Wien und im Weinviertel. Freiberuflicher Erwachsenenbildner, Publizist, Verleger. Studierte in Österreich und den USA, war zwei Jahrzehnte Universitätslektor für Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft. Redakteur bei kultur-online.net, gab für 10 Jahre das Online-Magazin ZITIG heraus; Geschäftsführer von GLEICHGEWICHT und DRIESCH Verlag. Mitglied des Literaturkreises PODIUM und der Grazer Autorenversammlung. www.handl.net


Jonis Hartmann, * 1982 in Köln, aufgewachsen im Ruhrgebiet und in Hamburg. Studium der Architektur in Weimar, Rom und Kassel. Arbeitet nach dem Abschluss an seiner Dissertation. Erste literarische Veröffentlichungen. 2011 Aufenthalt in Hong Kong. Danach fester Wohnsitz in Hamburg. Tätigkeit als Architekt in verschiedenen Büros. 2013 Freier Schriftsteller. Weitere Veröffentlichungen folgen. Mitglied in der Textwerkstatt Reiters Ruhm, Hamburg. 2014 Mitglied im Forum Hamburger Autoren.


Marián Hatala, Mag.,  * 1958, studierte Deutsch und Slowakisch an der Comenius Uni in Bratislava, ehemaliger Chefredakteur der tschechoslowakischen Wochenzeitschrift MOSTY (Brücken), freischaffend als Dichter, Journalist, Übersetzer aus dem Deutschen ins Slowakische (u. a. Brinkmann, Fried, Kunze, Schulze, Chobot), Mitglied der Grazer Autorenversammlung, lebt in Bratislava.  www.marianhatala.at

Margit Heumann, * 1949 in Vorarlberg, verheiratet, zwei Töchter. Lebte mehrere Jahre in England und der Schweiz, über 30 Jahre in Deutschland und seit 2009 in Wien. Erste Veröffentlichungen im Vorarlberger Volkskalender und ORF. Freie Mitarbeiterin der Kinderzeitschrift Flohkiste. Eigener Islandpferdereitbetrieb mit Unterricht/Zucht/Beritt bis 2008. Seit 2009 in Wien, Mitglied einer Schreibwerkstatt, True-Story-Autorin, intensive Arbeit an literarischen Texten.   www.margitheumann.com

Peter Hodina, *1963 in Salzburg. Lebt in Berlin und Salzburg. Zahlreiche Publikationen, zuletzt die Bücher: „Steine und Bausteine 1“; Avinus-Verlag, Berlin 2009, „Steine und Bausteine 2“, Avinus-Verlag, Berlin 2010; „Sternschnuppen über Hyrkanien“, Edition Art Science, Wien/St. Wolfgang 2012. Preisträger beim 6. Harder Literaturwettbewerb 2000. ‚Geschmolzener Apokalypso’ für Kleinkunst der „Versuchsstation für den Weltuntergang“ (Berlin Prenzlauer Berg) 2002. Rauriser Förderungspreis 2004. Seit 2007 Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV).

Jahidul Huq, * 1949. Poet, Short story writer, Lyricist and Novelist. His major works Poket Vorti Megh, Neel Dutabash, Tomar Homer, Parigusccha O Onnano Kabita, Balconygulo, Premke Koreschi Bari etc. Honoured by Bangla Academy Award.


Matthias Hütter, * 1985 in Bad Ischl, aufgewachsen in Altaussee. Studium der Geschichte und Germanistik in Wien, Graz und Salamanca. Lebt und arbeitet als Historiker in Wien. Veröffentlichungen bisher in über.morgen, Nebelspalter.

Dorothea Müller-Ott, Prof. Dr., * 1936, Slawistin, Übersetzerin aus dem Polnischen und anderen slawischen Sprachen. Lebt in Tulln/NÖ.

Leni Nusko, * 1984, 2004-2010 Studium der Germanistik in Wien. Seit 2007 freischaffende bildende Künstlerin; lebt und arbeitet in Wien.

Clemens Ottawa. Lebt in Wien, ist freier Autor, Lehrer und Karikaturist (vor allem im Bereich der Illustration).


Aminur Rahman  was born in Dhaka, Bangladesh in 1966 and graduated with an M-PHARM[acy] degree. At present he is considered to be one the most well known poet in abroad from Bangladesh. He has published six collections of poems in Bangla. His work has been translated in more than twenty five languages and has poetry books in English (2), Spanish (3), German, Japanese, Mongolian and Arabic. He is a renowned writer and art critic and has two prose books in his credit. As an accomplished translator he has translated eight books of poetry and edited few poetry magazines and books. As an invited author, Aminur Rahman has read his work world-wide at various international arts & literary festivals, universities and cultural venues. He has represented Bangladesh in the Poetry Festival in Colombia, Malaysia, Mongolia, India, Iraq, Japan, Sri Lanka, Spain, Nicaragua etc. He was Awarded Chinggish Khaan Gold Medal (2006) in Mongolia and CLA. Honour (2007) in Malaysia. His official web site: www.aminurrahman.org


Shamsur Rahman was born on 23 October 1929 and died on 17 August 2006. He was one of the most prominent poets of Bangladesh. Shamsur Rahman, who emerged in the early fifties, wrote more than sixty books of poetry and is considered a key figure in Bengali literature. Shamsur Rahman's first book of poetry, ‘Prothom Gaan Dwityo Mrittyur Agey’ (First Song before the Second Death) was published in 1960. He had written a few Novels, Short stories and Autobiography, translated Robert Froster’s poem, etc. Name of his few poetry books are:  Roudro Korotite, Biddhosto Nilima, Neej Bashbhumay, Bondi Shibir Theke, Ekaruser Akash, Deshodrohi Hote Icchay Kore, etc. He had a long career as a journalist and served as the Editor of a national daily, Dainik Bangla. He was awarded Adamjee Award (1962), Bangla Academy Award (1969), Ekushey Padak (1977), Swadhinata Padak (1991), Mitshubishi Award Japan (1992), Ananda Purosker India (1994), etc.


Birgit Rivero, * 1953 in Schärding, Oberösterreich. Dolmetschstudium an der Universität Wien, bis vor kurzem Spanischlektorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, jetzt in Pension. Mehrere Kinderbücher im Obelisk-Verlag veröffentlicht, Gedichte in diversen Zeitschriften. Wohnhaft in Wien.


Ka Ruhdorfer, * 1967 in Villach, lebt nach Aufenthalten in China, den Philippinen, Frankreich und den USA in Wien, wo sie als Übersetzerin und Drehbuchautorin arbeitet. Teilnahme an Lyrikfestivals in Österreich, Argentinien, der Türkei. Gewinnerin von Poetry Slams (Café Stein/Droschl Verlag; Schikaneder). Schreibt an einem größeren historischen Roman.


Hayat Saif, is one of the major poets of Bangladesh belonging to the generation of sixties. Born in 1942, he has been a career bureaucrat since early sixties. Retired from active service in 1999 and since then is engaged in the corporate private sector and divides his time in World Scouting and literary and artistic pursuits. His publications in Bengali include twelve collections of poems apart from two collections of essays and a huge number of poems and articles published in various periodicals. He has been translated into English and Spanish. He is generally accepted as a poet of high modernism both cerebral and lyrical in expressions and a sharp critical talent.


Ruth Schmiedberger, lebt in Bregenz/Österreich, Studium der Germanistik und Romanistik in Innsbruck. Sie unterrichtet Deutsch an der Volkshochschule Bregenz und ist Trainerin für Deutsch als Fremdsprache am WIFI Dornbirn. Publizierte „Zwei Türen der Welt“ in Podium 169/170.


Marlene Schulz, *1961 in Heidelberg, Erziehungswissenschaftlerin. Studien des belletristischen und journalistischen Schreibens, Stipendiatin am Institut für kreatives Schreiben in Bad Kreuznach. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum. www.marleneschulz.info


Bernhard Schwarzwald, *geb. 1974, lebt in Salzburg. Hat eine Ausbildung als Bildhauer und Restaurator und illustriert nebenberuflich Bücher für Kinder und Erwachsene. (z.B. in „Junge Texte“ Dez. 2012)


Karin Seidner, Mag., * 1963 in Wien, wo sie auch als vierfache Mutter lebt und als Germanistin und Anglistin sowie Leiterin von kreativen Schreibworkshops und als Psychotherapeutin arbeitet. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; 2003 Gewinnerin des Siemens-Literaturpreises und des Preises beim Stauffacher Lyrik-Wettbewerb Bern.


Fazal Shahabuddin was born 1936. He is one the prominent Poets of the country. He is also a Novelist, Short story writer, Translator. As a journalist he founded and edited an influential weekly magazine Bichitra. He has been editing poetry magazine “Kabikantha” since 1956. Few of his poetry books are: Trishnar Agnite Eka, Akhankito Osundar, Atotai Surjasto, Antarikhshe Arannya, etc. Novel: Dickchinnohin; Short Story: Chinnobhinno Koekjon. He was awarded Bangla Academy (1972), Ekushey Padak (1988) etc. He had attended poetry festival in Korea, Japan and many more countries.


Alke Stachler, * 1984 in Timişoara/Rumänien, wohnt in Augsburg. 2004-2010. Studium der Kunstgeschichte, Englischen und Neueren Deutschen Literaturwissenschaften an der Universität Augsburg. Seit 2011 Tätigkeiten als Autorin und Lektorin. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften


Martin Stankowski, Dr., lebt in St. Florian, Oberösterreich, arbeitet in der Beratung und als Autor (Büro für Altbau und Kulturberatung), Vorstandsmitglied des Österr. Schriftstellerverbandes.   www.stankowski.info


Robert Svoboda, * 1959 in Wien-Alsergrund geboren, aufgewachsen in Favoriten, Lehrzeit in Heiligenstadt danach wohnhaft in Margareten und Neubau, unterrichtet an der Universität für angewandte Kunst in Wien Innere Stadt, lebt in Brunn am Gebirge, an der Peripherie Wiens. Reisen nach Simmering, Leopoldstadt, Hernals und Ottakring, der Geburtsstätte seines Vaters. Bildender Künstler, Handbuchdrucker, Galerist (Kunstraum Arcade, Mödling; gemeinsam mit seiner Frau Helga Cmelka). www.artprint.at

 
Monika Vasik, Dr., *. 1960 in Wien, Medizinstudium, Ärztin und Schriftstellerin, Lyrik und Kurzprosa, Buchrezensionen. Veröffentlichungen seit 1997 in Literaturzeitschriften und Anthologien, u.a. Lise-Meitner-Literaturpreis 2003. Mitglied der GAV und im Literaturkreis Podium. Buchveröffentlichungen: nah.auf.stellung Gedichte, Verlagshaus Hernals, Wien 2011, zwei.hautnah Liebesgedichte, Verlagshaus Hernals, Wien 2012
www.monikavasik.com


Consol Vidal Riera, * 1953 in Girona, ist eine katalanische Lyrikerin. Zudem ist sie seit vielen Jahren bei der Organisation und Durchführung von literarischen Festivals und Schriftstellertreffen in und um Girona sehr aktiv. In den letzten Jahren entdeckte sie anlässlich mehrerer Aufenthalte in Tunesien ihre Affinität zur Wüste, was auch die poetische Produktion dieser Zeit beeinflusst. Sie nimmt seither an zahlreichen literarischen Veranstaltungen Tunesiens teil. Ihre Werke wurden ins Französische, Arabische und Spanische übersetzt. »Desert de llum« (Lichtwüste), aus dem die vorliegenden Gedichte stammen, ist Consol Vidals zweite Buchpublikation und erschien 2009 viersprachig in Tunis.
Diandra Voigt, * 1992, lebt in Deutschland.


Waltraud Zechmeister, * 1958 in Wien. Von 1976 bis 1980 Studium der Germanistik und Romanistik für das Lehramt und ab dem Schuljahr 1985/86 Unterrichtstätigkeit am BORG 1. Im September 2008 Ausbildung zur ganzheitlichen Kunsttherapeutin.  Zahlreiche Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. www. waltraud-zechmeister.at

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Angelus Silesius, (lat. für „Schlesischer Bote/ Engel“, eigentlich Johannes Scheffler; getauft 25. Dezember 1624 in Breslau; † 9. Juli 1677 ebendort) war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt. Seine tiefreligiösen, der Mystik nahestehenden Epigramme werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt.


Marquis de Sade, (Donatien-Alphonse-François, Marquis de Sade) * 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris) war ein französischer Adeliger aus dem Haus Sade. Er wurde bekannt dank einer Reihe pornographischer, kirchenfeindlicher und philosophischer Romane, die er während verschiedener Gefängnisaufenthalte schrieb.

*


 

Anmerkungen:

Ein Wort, das viele heute nicht richtig verstehen. Einerseits leben wir in einer überbordenden Konsumgesellschaft, andererseits existiert ein Gesundheitskult mit einer Besessenheit für Diäten, Sport und andere Kasteiungen, dass es immer weniger Personen einfiele, in Schwelgen etwas Positives zu sehen.

 

Schwelgen hat mit Genuss und Verschwendung zu tun, mit Sinnesfreuden und Leben. Der Gegenpol zum Sparsamen, Vernünftigen, Geizigen, Asketischen. Verschwendung meint nicht nur finanzielle Freizügigkeit, sondern offenes, unberechnetes Ausgeben von allem: Energie, Freude, Lust und allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

 

Wer kann sich heute Schwelgen leisten? Braucht es nicht auch Zeit dazu, die den Eingespannten, den Erfolgsträchtigen aber fehlt, weil sie immer auf Trab sind, immer in der Arbeit?

 

Führt das Eingepasstsein nicht zu einer falschen Selbstbescheidung? Nicht, dass man generell schwelgen solle. Aber nie? Es geht um die Verhältnisse, die Maße. Im Lebensvollzug sollen Phasen des Schwelgens herrschen, wie der Besinnung und des Fastens.

 

Wie steht's im Geistigen? Wer getraut sich noch Gedankenabenteuer, ein Suhlen und Wälzen im Denken? Wer wagt es, seine Vernünftigkeit mit den allergerwagtestens Gedankenkonstruktionen zu konfrontieren? Wer springt, klettert, schwebt, stürzt auch gedanklich, und humpelt oder schlendert nicht nur? Wer kostet Lust im und durch Denken, jenseits aller Nutzenkategorien und jeder Vernünftigkeit? Wer verschafft sich vernünftig Klarheit nach solchen exzessiven, schwelgerischen Ausflügen?

 

Fragen über Fragen, zu denen wir von unseren Autorinnen und Autoren Beiträge erbitten.

 

 
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