Ausgabe 6: nackt

thumb_handl_back-600webdriesch6yt Themenschwerpunkt: nackt

Theme: nude

Erscheint am 30. Juni 2011
Appears June 30, 2011

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Vorwort - Inhaltsverzeichnis - Liste der Autorinnen, Autoren, Übersetzerinnen & Übersetzer:

 


 

Vorwort des Herausgebers

Was bedeutet Nacktheit, nackt zu sein, heute?

Einerseits bar & bloß, ungeschützt, andererseits offen, reizend, "natürlich". Die Vermarktung der Nacktheit, die Verschiebung der Tabugrenzen. Nacktscanner. Einerseits paradiesischer Zustand, andererseits Entblößung, Verletzung. Exhibitionismus, vor allem in den Medien. Und damit verbunden ein Voyeurismus. Nacktheit vs. Verhüllung. Die Verschleierung als Verdeckung, Versteck, dem das Nackte offen entgegensteht.

Einem Nackten die Kleider ausziehen zu wollen, kann komisch wirken, aber auch das Gegenteil, jedenfalls anders, als beim Kaiser keine Kleider entdecken; beiden Nackten kann man nicht in die Taschen greifen. Wer einen Nackten auf die Wache stellt, wird nicht beschützt. Aber Nacktheit verjagt sogar den Teufel oder Dämon, man muss sich ihm nur nackt zeigen, ihm mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen. Dann wirkt die nackte Wahrheit.

Oft ist Nacktheit Sünde. Auch wenn sie vielerorts nicht mehr brachial bestraft wird, drückt eine oder einen oft das Gewissen, die internalisierte Autorität des Kollektivs. Nackt ist unkeusch. Das Nackte ist aber auch das Verborgene, das Versprechen unter der Verhüllung, der verheimlichte, verdeckte Reiz. Das war damals, in alten Zeiten schon, das ist heute nicht anders. Nur in den Nudistencamps verbietet man sich Erotik, die unschicklich wäre. Dort wird Nacktheit als natürlich gesehen. Erotik aber nicht.

Es werden viel mehr Frauen nackt abgebildet als Männer. Das widerspiegelt Machtverhältnisse und Interessen. Vielen Männern erscheint ihr bares Haupt, ihre Glatze, nicht als nackt. Einige sind stolz, keine Kopfbekleidung zu tragen, keine Perücke, sondern ihre Blöße offen darzubieten.

Nacktheit und Scham gehören in vielen Kulturen zusammen. Sie bilden Gegenpole. Auch im Geistigen: wir kleiden uns nicht nur aus klimatischen Schutzgründen, sondern auch, um die eingenommene Rolle zu signalisieren, uns darzustellen. Das reicht von den Kleidern bis zur Maske bzw. Schminke und, seit einiger Zeit, den dunklen Brillen, den vielgeliebten shades. (Es wäre eine interessante Untersuchung, inwieweit der Kult mit den dunklen Brillen, die auch dann und dort getragen werden, wo sie nicht gegen grelles Licht schützen, mit der Verhüllungssucht fundamentalistischer Schamhafter einhergeht, die sich unter dem Kopftuch oder Schleier verdecken, verbergen, verstecken.)

Unsere moderne Form der Nacktheit und totalen Entblößung: der gläserne Mensch. Aber das Bild ist schief. Denn der gläserne Mensch, dessen Daten vielen Unbefugten völlig offen liegen, der bis ins Intimste bekannt, erfasst und kontrolliert ist, ist eben nicht nackt, wie man gewöhnlich nackt ist, sondern aufgeschlitzt, geöffnet. Nacktheit endet am größten menschlichen Organ, der Haut. Wird die abgezogen, liegt ein Klumpen Fleisch vor. Wird der Körper aufgeschnitten und ausgebreitet, gibt es keine Nacktheit mehr, sondern einen zerlegten Körper. Nacktheit ist eine Blickfläche. Könnte man durch einen Menschen hindurch sehen, wie es der Ausdruck "gläserner Mensch" sagt, sähe man ihn nicht, weder nackt noch bekleidet. Eine gute Glasscheibe ist nicht sichtbar, sie gibt den Blick frei. Der freie Blick braucht einen Widerstand, damit er wahrnehmen kann. Nacktheit ist wahrnehmbar, oder sie ist nicht. Der sogenannte gläserne Mensch ist nicht gläsern, sondern ein zerlegtes, auseinandergenommenes Objekt. Er ist kein Mensch mehr.

Die Nacktheit als erzwungene Blöße, als obszöne Distanzverminderung, als Degradierung, erfolgt nicht nur in Kampf- und Kriegshandlungen. Einerseits führt die instrumentalisierte, hysterische Sicherheitssucht zur zwanghaften Entblößung der Bürger: nichts darf mehr privat bleiben, alles muss offensichtlich, bloß und bar sein. Andererseits zeigen Soldatinnen und Soldaten der „entwickelten“ Länder ein atavistisches, barbarisches Verhalten mit Überwältigten, Gefangenen, Feinden, die zu Unpersonen gemacht werden, die aufs Nackte reduziert werden, bevor sie durch qualvolle Folter sterben oder, wenn man sie nicht gleich liquidiert, als Nummer in Lagerkäfigen gefangengehalten werden. Die Folterrituale, die Vergewaltigungen, die sexuelle Gewalt wird durch keine Vernunft gebremst, durch keine sonst so häufig reklamierte Ethik verhindert. Die Bilder der Pornoindustrie vermischen sich mit den so erzeugten Bildern der kriegerischen Grausamkeit. Die Leiber werden entblößt, gemartert, zerrissen. Überlebende bleiben gebrandmarkt in einer Weise, die keine späteren Verhüllungen mehr decken.

Die Erotisierung und Sexualisierung unseres Alltags hat Ausmaße angenommen, die die Nacktheit in einem neuen Licht erscheinen lassen, das oft negativ verletzt. Distanzen fallen fort, das Bild springt einen an, wie die nackten Menschen auch, die eine geschäftige Geilheit heizen.

Nackt erscheint dem Sehsinn. Man äugt, man sieht. Das Gehör hört nichts Nacktes. Oder doch? Gibt es nackte Töne? Kann Musik nackt, entblößt sein? Wann ist die Stimme nackt und wann bedeckt, bekleidet, gekleidet, gemantelt, ummantelt?

Viele sprechen von der nackten Stimme. Heute wird, dem Psycho-Esoterik-Boom gehorchend, damit für Selbstfindung und Authentizität geworben: Ein Seminar „Frauentempel“ verkündet: „Über unsere Nackte Stimme erfahren wir den Zugang zu der uns innewohnenden und uns umgebenden Quelle der Weisheit, und empfangen das zarte Flüstern unserer inneren Stimme.“ Eine andere Sängerin und Therapeutin wirbt: „Deine Naked Voice (Nackte Stimme) ist der authentische Klang Deiner Seele, der Klang des JETZT. Er verbindet Dich direkt mit Deiner Innenwelt, deinem Selbst und ermöglicht ein tiefes und mitfühlendes Zuhören und Hineinhorchen (deep listening).“ Aber auch im beinharten Music- und Showbusiness wird ähnlich argumentiert: „Deutschland sucht den Superstar" ist in der fünften Mottoshow und die Halle bebt. Zazou Mall (26) präsentierte soeben ihren Auftritt und Patrick Nuo (28) machte eine klare Ansage: Er möchte Zazou nackt –  stimmlich nackt. Er vermutet, dass die Sängerin stimmlich besser wäre, wenn sie weniger Show machen würde. Ihre Show ist zwar die beste unter allen Teilnehmern, aber stimmlich ist Zazou die schlechteste Teilnehmerin.“

Der gepriesene Aufführungsgestus „unplugged“ kann mit „nackt“, „bloß“ übersetzt werden, weil die Musik ohne elektronische Verstärkung, nur vom nicht elektrischen Instrument dargeboten wird: ursprünglich, eigentlich, authentisch.

In einem unserer Ausgrabungsbeiträge, einem Ausschnitt eines Musikromans von Wilhelm Heinse aus dem Jahre 1795, ist ein Zitat aus dem Nachwort des Herausgebers der Neuausgabe beigegeben, worin es heißt: „Wenn Klangfarbe, zumal Stimmklang, das Eigentliche der Musik ist, ihr Innerstes, so ist Klangfarbe gleichsam das Nackende der Musik: ohne Verstellung, nicht hinter Kleidern und Masken verborgen, steht der Mensch im Klang seiner Stimme nackt da.“

Solche Wertung folgt einem Verständnis, dass Hülle, Kleidung, Maske Lüge sei, Verstellung, Täuschung. Das ist selbst ein Trugbild, halt ein moralisch lauteres, wie es sich eingebürgert hat.

Die Kehrseite zur positiven Nacktheit der Stimme stellt das Kommando, der rüde Ruf, der harte Befehl dar: nackt, bar, barsch, kurz (und bündig!), klar, ohne Verstellung und Dekor, ohne Verhüllung. Der Ton trifft, verletzt, macht „fertig“. Schneidend. Gibt es also negative und positive Nacktheit, Unverhülltheit? Beiden ist Distanzlosigkeit eigen: einmal als traute Anheimelung, Zärtlichkeit, das andere Mal als Angriff, Verletzung, Überwältigung.

Adorno spricht diese Rohheit, die nackte Gewalt an: „Hinter dem pseudodemokratischen Abbau von Formelwesen, altmodischer Höflichkeit, nutzloser und nicht einmal zu Unrecht als Geschwätz verdächtiger Konversation, hinter der anscheinenden Erhellung und Durchsichtigkeit der menschlichen Beziehungen, die nichts Undefiniertes mehr zuläßt, meldet die nackte Roheit (!) sich an. Das direkte Wort, das ohne Weiterungen, ohne Zögern, ohne Reflexion dem andern die Sache ins Gesicht sagt, hat bereits Form und Klang des Kommandos, das unterm Faschismus von Stummen an Schweigende ergeht.“

Die nackte, bare Gesellschaft als jene des Direkten, Distanzlosen. Zuerst verrohen in neuer Sachlichkeit die Worte, dann folgt dem Bellen die Tat, dann wird sofort „gehandelt“, das heißt, zugeschlagen. Die nackte Sprache als Peitsche auf den nackten Körper des Entmentschten. In den KZs war’s geübt worden, nicht nur in den nationalsozialistischen. Heute ist diese Distanzlosigkeit (in deren Verbund die Verantwortungslosigkeit gilt), modernisiert, Teil der Marktgesellschaft.

Die Beiträge unserer Autorinnen und Autoren gehen näher oder entfernter auf den Themenkreis ein; wir hoffen, die Auswahl gefällt und ist von Interesse.

Nach dem Gruppenabonnement des Landes Niederösterreich erhalten wir nun eine direkte Förderung der Zeitschrift seitens des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, wodurch die Produktion unterstützt wird. Trotzdem sind wir dringend auf die Erweiterung des Abonnentenkreises angewiesen und ersuchen um Vermittlung und Werbung.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Roland H. Handl: Glatze; Fotografie                                                      1

Impressum                                                                                           2

Vorwort des Herausgebers                                                                  5

Nackte Einleitung durch Zitate                                                             8

Elfie Resch: Mann im Bett; Fotografie                                                   11

Poemes:

Martin Dragosits: Kontinuität, Marktwert                                            12

Johannes Witek: Der kleinste gemeinsame Nenner                              14

Stephan Eibel: Bettina Maria                                                                15

Christopher Staininger: 1 + 2                                                             15

Monika Vasik: Neun Gedichte                                                             16

Nora Dubach: Drei Gedichte                                                              20

Heinz Pusitz: Der einarmige bandit zeigt an                                          22

Wolfgang Straßnig: da jaga                                                                   23

Wolfgang Ratz: Eingriff, Bettspiele                                                        24

René Oberholzer: Herbst, Die Ferienzeit                                              25

Larissa Leverenz: Sleeping beauty; Grafik                                              27

María Elena Blanco: Horror vacui: Three Indian poems                         28

Haimo L. Handl: Nackter Hintern; Fotografie                                        30

Meher Pestonji: Monsoon                                                                     31

Claudia S. Sierich: Imposible de Lugar – Nicht zu orten;

Auswahl von neun Gedichten spanisch/deutsch                                   32

Luigi la Speranza: Nacktwesen; Zeichnung                                             39

Fátima Rodríguez: Retorna, lingua, á terra das neneces / Komm,

Sprache, zurück in die Gefilde der Kindheit; galicisch/deutsch                40

Eugenio Montejo: Hotel Antiguo; spanisch/deutsch                                43

Olli Sinivaara: Toinem / A Second; finnisch/englisch                                 45

Eckholz: Hutbekleidung; Cartoon                                                           46

Marián Hatala: v deň sviečkovej demonštrácie v bratislave /

Am tag der kerzendemonstration in bratislava; slowakisch/detusch         47

Emil Babín: Pamätáš sa? / Erinnerst du dich?; Pupok / Dein Nabel;

slowakisch/deutsch                                                                                48

Mila Haugová: vertikálne / Die Vertikale; slowakisch/deutsch                   50

Marián Grupač: jej / Für Sie; slowakisch/deutsch                                     51

Alain Teister: Voorstel / Vorschlag; niederländisch/deutsch                     53

Jean-François Rollin & Peter Nim: Dialogue en poèmes /

Zwiesprache in Gedichten; französisch/deutsch                                      54

Elfie Resch: Nackt-Gedanken                                                                  56

Romain Mader: La dame et le tronc; Zeichnung                                       57

Prose:

G. Heim: Drei Tage Eden, eben                                                                58

Doina Ioanid: E vremea sâ porţi cercei / It’s High Time You

Wore Earrings; rumänisch/englisch                                                          60

René Oberholzer: Das Bad, Die Gäste                                                      64

Erwin Michenthaler: Die Leinwandfrau                                                     64

Daniela Stockinger: Ohne                                                                         66

Margit Heumann: nackte wahrheit in person                                             69

Eva Holzmair: Es geht ans Eingemachte                                                     72

František Sysel: Auf der Couch; 3 Fotografien                                          79

Nicole Mahal: Shit happens                                                                      82

Eckholz: Anmache; Cartoon                                                                    86

Peter Gransow: Unerwarteter Besuch                                                    87

Ivica Ruttkayová: Die verrückte Masseuse                                               89

Ivan Lehotský: Frauen und ich                                                                96

Eckholz: Eines Tages an der Hausmauer; Cartoon                                   98

Eberhard Wagner: Warum ich dann doch kein Pfarrer wurde                99

Ildikó Séra: Fotoreihe aus einer Ausstellung in Berlin                              113

Essai:

Maria Hammerich-Maier: Nacktes Sein und pure Wahrheit                    118

Stanislav Tůma: 3 Fotografien                                                                 124

Excavation / Ausgrabung:

Wilhelm Heinse: Hidegard von Hohenthal                                              127

Frederike Aiello: Nckter Mann; Fotografie                                               37

Josef Fantura: Akte; Fotografien                                                              138

Rezensionen / Commentaires:

Hans Durrer: Framing Innocence                                                   140

Haimo L. Handl: Weinviertler Kochbuch                                       141

Haimo L. Handl: Ciorans Hitlerei                                                   142

Sonja Bachmayer: Körper mit Spuren; Fotografien                                  148

Autorinnen & Autoren dieser Ausgabe                                                  150


 

Nackte Einleitung: 

 

Was bedeutet Nacktheit, nackt zu sein heute?
Einerseits bar & bloß, ungeschützt, andererseits offen, reizend, "natürlich". Die Vermarktung der Nacktheit, die Verschiebung der Tabugrenzen. Nacktscanner. Einerseits paradiesischer Zustand, andererseits Entblößung, Verletzung. Exhibitionismus, vor allem in den Medien. Und damit verbunden ein Voyeurismus. Naktheit vs. Verhüllung. Die Verschleierung als Verdeckung, Versteck, dem das Nackte offen entgegensteht. 

 What does nude or nudeness mean today?

 

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Foto von H. L. Handl

Unsere moderne Form der Nacktheit und totalen Entblößung: der gläserne Mensch. Aber das Bild ist schief. Den der gläserne Mensch, dessen Daten vielen Unbefugten völlig offen liegen, der bis ins Intimste bekannt, erfasst und kontrolliert ist, ist eben nicht nackt, wie man gewöhnlich nackt ist, sondern aufgeschlitzt, geöffnet. Nacktheit endet am größten menschlichen Organ, der Haut. Wird die abgezogen, liegt ein Klumpen Fleisch vor. Wird der Körper aufgeschnitten und ausgebreitet, gibt es keine Nacktheit mehr, sondern einen zerlegten Körper. Nacktheit ist eine Blickfläche. Könnte man durch einen Menschen hindurch sehen, wie es der Ausdruck "gläserner Mensch" sagt, sähe man ihn nicht, weder nackt noch bekleidet. Eine gute Glasscheibe ist nicht sichtbar, sie gibt den Blick frei. Der freie Blick braucht einen Widerstand, damit er wahrnehmen kann. Nacktheit ist wahrnehmbar, oder sie ist nicht. Der sogenannte gläserne Mensch ist nicht gläsern, sondern ein zerlegtes, auseinandergenommenes Objekt. Er ist kein Mensch mehr.
H. L. Handl

 

NACKET
Nacket, noch häufiger zusammen gezogen, nackt, oft auch nackend, nackig, nackicht; nackter, nackteste, ohne andere Bekleidung oder Bedeckung, als welche die Haut gewähret.
    1. Eigentlich, wo es von thierischen Körpern gebraucht wird, wenn sie ohne andere Bekleidung als der bloßen Haut sind. Ein nackter Hund, welcher keine Haare auf der Haut hat; ein kahler Hund. Ein nackter Vogel, welcher noch keine Federn hat. Das Murmelthier hat einen kurzen fast nackten Schwanz. Und in diesem Verstande kann man auch die nackte Haut des Menschen der haarigen Haut der Thiere entgegen setzen. In Ansehung des menschlichen Körpers wird es am häufigsten von dem ganzen Körper gebraucht, für unbekleidet, ohne alle andere Bekleidung, als die bloße Haut. Nackt oder nacket gehen. Sich nackt ausziehen. Nackt auf die Welt kommen. Eine nackte Venus. Adam und Eva waren beyde nacket, 1 Mos. 2, 25. Sie wurden gewahr, daß sie nacket waren, Kap. 3, 7.
    Sie kleidet Nackende vom Raub der fetten Trift, Hall.
Das Nackende oder Nackte erfordert von Seiten des Mahlers viele Geschicklichkeit. Eine nackte Figur, welche nicht bekleidet ist, zuweilen auch in engerm Verstande, an welcher diejenigen Theile nicht bedeckt sind, welche Gewohnheit und Ehrbarkeit bey allen gesitteten Völkern zu bedecken pflegen. Von einzelnen Theilen des menschlichen Körpers ist freylich bloß üblicher, ob es gleich auch nicht an Fällen fehlet, wo das Wort nackt gewöhnlich ist. So gebrauchen es z.B. die Mahler von unbekleideten Theilen des menschlichen Leibes. Ein nackter Arm, ein nackter Fuß. Nackte Theile des Leibes. Wenn man unbekleideter Theile des Leibes, welche bekleidet seyn sollten, im verächtlichen Verstande erwähnet, pflegt man gleichfalls das Wort nackt zu gebrauchen. Auch von unbehaarten oder unbefiederten Theilen des thierischen Körpers ist dieses Wort üblich, dagegen man von unbehaarten Theilen des menschlichen lieber kahl und in der anständigern Sprechart zuweilen glatt gebraucht. Ein kahles Kinn, ein glattes Kinn, ein unbärtiges. Ein kahler Kopf.
    2. In weiterer Bedeutung auch von andern unbedeckten Körpern; doch nur in einigen Fällen. So ist ein nackter Same in der Botanik ein Same, dessen äußere Haut mit keiner Hülse bekleidet ist. Die nackte Gerste, eine Art kleiner Gerste ohne Hülfen; Reißgerste. Nackte Felder, welche mit keinen Gewächsen bekleidet sind, kahle Felder. Nackte Hügel, auf welchen nichts wächset, kahle. In noch weiterer aber jetzt ungewöhnlicher Bedeutung nennt der Verfasser des alten Fragmentes auf Carln den Großen ein bloßes Schwert ein nachetes Swert.
    3. Figürlich. 1) Schlecht bekleidet, die Kleider größten Theils beraubt. Du hast den Nackenden die Kleider ausgezogen, Hiob 22, 6. Am häufigsten im verächtlichen Verstande. Nackt und bloß einher gehen, in schlechten, zerrissenen Kleidern. 2) Ein nacktes Gemählde, bey den Mahlern, in welchem es an den nöthigen Gegenständen mangelt. 3) Aller andern Eigenschaften beraubt. Die bloße nackte Fähigkeit, die auch ohne vorliegendes Hinderniß keine Kraft, nichts als Fähigkeit sey, ist ein tauber Schall, Herd.
    Anm. Bey dem Ulphilas naquaths, bey dem Kero nahhut, bey dem Ottfried nakot, im Tatian naccot, nachet, im Nieders. naakt, im Dän. nogen, im Schwed. nakot, im Isländ. naken, im Angels. naced, im Engl. naked, im Pohln. nagi, im Böhm. nahy, bey den Krainerischen Wenden ohne allen Ableitungslaut nag, im Bretagnischen noas, im Wallis. noeth; woraus zugleich die Verwandtschaft mit dem Latein. nudus, und dem von Perizonio irgend wo gefundenen Griech. nndos, erhellet. Aus den obigen Formen siehet man schon, wie unwahrscheinlich Wachters Etymologie ist, welcher es von dem Angelsächs. nacenued, nacende, d.i. neu geboren, ableitete. Eben so unwahrscheinlich ließ Dietrich von Stade es von nagen abstammen. Das Wort ist alt, sehr einfach, denn es kommt hier nur auf die Sylbe nag, nad, na an, und daher eben nicht leicht auf seine erste eigentliche Bedeutung zurück zu führen. Im Finnländ. ist Nahca die Haut; fänden sich im Deutschen und den verwandten Sprachen Spuren von dieser Bedeutung, so würde sich unser nacket sehr wohl davon ableiten lassen. Es wäre alsdann vermittelst der Ableitungssylben -icht, -ig, im Oberdeutschen -et, von Nacke, die Haut, gebildet, und bedeutete eigentlich, die bloße Haut habend oder zeigend. In den neuesten Zeiten hat man das Franz. Sansculotte Deutsch zu geben gesucht, und das alberne unanalogische Ohnehose gestämpelt. Die gemeinen Mundarten haben schon lange, ehe noch die Sans-culottes in Frankreich bekannt wurden, sie zu benennen gewußt. Sie nennen einen solchen Menschen Nackarsch, Engl. Baldarse. Fehlt es dem Worte gleich an Würde, so fehlt es doch auch dem Gegenstande selbst daran.
    Im Deutschen, selbst in der Hochdeutschen Mundart, wird die Endsylbe sehr verschieden geschrieben und gesprochen, indem sie bald nackend, bald nackendig, bald nacket und nackt, bald nackicht, und bald nackig lautet. Die letzten Formen scheinen die wahren zu seyn, und da die Ableitungssylbe -ig im Oberdeutschen sehr häufig -et lautet, flecket für fleckig, (S. -Ig,) so hat aus nackig und nackicht gar leicht nacket und zusammen gezogen nackt werden können. Nackend ist kein Mittelwort, sondern bloß das vorige nacket, welches nur das euphonische n vor sich genommen hat, S. N. Diejenigen, welche in der adverbischen Gestalt nacket sagen, müssen das e bey Verlängerung des Wortes heraus werfen, ein nackter Mensch für nacketer. Völlig nacket heißt in den gemeinen Mundarten mutternacket, faden- oder fasennacket, und splinter- oder splitternacket, S. diese Wörter.
    Ich hatte in der ersten Auflage bey dem Worte Bloß gesagt, daß dieses der anständigern Sprechart gemäßer sey, nackt sich aber mehr für die niedrige und gesellschaftliche schicke. Stosch widersprach diesem Satze in seinen kritischen Anmerkungen, und suchte mit vielen Beyspielen sonst angesehener Schriftsteller zu beweisen, daß man sich des Wortes nacket ganz wohl in der erhabenen Schreibart bedienen könne. Darin hat er Recht, daß man bloß nicht alle Mahl da gebrauchen kann, wo man nackt saget, und daß es sich von einem ganzen unbekleideten Körper in den wenigsten Fällen gebrauchen läßt. Ich gebe auch zu, daß es gute Schriftsteller genug gibt, welche dieses Wort im eigentlichsten Verstande in der feyerlichsten und anständigsten Schreibart gebraucht haben. Allein ich glaube doch noch immer, daß ein feines Gefühl etwas Widriges bey dem nacket empfinden muß, zumahl da die Sache selbst, die es ausdruckt, unsere heutigen Sitten so sehr beleidiget. Ein kluger Schriftsteller wird daher, wenn er die feinen Empfindungen des Lesers zu schonen, und widrige niedrige Bilder zu vermeiden hat, wie in der erhabenen Schreibart der Fall ist, dieses Wort lieber vermeiden. Die Grazien unbekleidet mahlen, eine unbekleidete Venus, sagt doch im Grunde eben das, nur mit mehr Würde und nicht mit dem widrigen Nebenbegriffe, was die Grazien nacket mahlen und eine nackte Venus sagt.

Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. Leipzig 1793-1801

 

Zitate:

"Es begann eine maskenlose Zeit; die gewohnten Verkleidungen fielen von selber ab, wie es bei den Kiefern in der Nacht geschehen war. Gier und Angst zeigten sich in schamloser Nacktheit und verdrängten jedes zartere Gefühl."  Hans Erich Nossack: Der Untergang

nackt, bar, bloß: ungeschützt, offen, verletzlich.

"... totale Entblößung, Sturz in Rechtlosigkeit und Todesnot."  Kurt Klinger

 

 

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Quelle unbekannt; aus dem Internet

 

 

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Aus dem Internet (aufgenommen von US-Soldaten)

 

Sätze mit Redensarten:

Einem Nackten die Kleider ausziehen, kann komisch sein, aber auch das Gegenteil, jedenfalls anders, als beim Kaiser keine Kleider entdecken; beiden Nackten kann man nicht in die Taschen greifen. Wer einen Nackten auf die Wache stellt, wird nicht beschützt. Aber Nacktheit verjagt sogar den Teufel oder Dämon, man muss sich ihm nur nackt zeigen, ihm mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen. Dann wirkt die nackte Wahrheit. 

 

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Cartoon von Eckholz
 
Oft ist Nackheit Sünde. Auf wenn sie vielerorts nicht mehr brachial bestraft wird, drückt eine oder einen oft das Gewissen, die internalisierte Autorität des Kollektivs. Nackt ist unkeusch.
 
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Gemälde von Johann Heinrich Füssli


Das Nackte ist aber auch das Verborgene, das Versprechen, der Reiz. Das war damals, in alten Zeiten schon, das ist heute nicht anders. Nur in den Nudistencamps verbietet man sich Erotik, die unschicklich wäre. Dort wird Nacktheit als natürlich gesehen. Erotik aber nicht. 

 

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  Gemälde von Francois Boucher ("Odaliske")

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Foto von H. L. Handl

 

Es werden viel mehr Frauen nackt abgebildet als Männer. Das widerspiegelt Machtverhältnisse und Interessen. Vielen Männern erscheint ihr bares Haupt, ihre Glatze, nicht als nackt. Einige sind stolz, keine Kopfbekleidung zu tragen, keine Perücke, sondern ihre Blöße offen darzubieten.

 

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  Foto von Roland H. Handl

 

Zitat:

Desnuda zu sein ist paradox für eine maja, die dies ja hauptsächlich durch ihr Kleid ist, das mit seinen Farben und Falten den Körper verhüllt und so die Maja-Seele, die verborgene Seele, den Blicken aller aussetzt. Bei einem so fröhlichen Palimpsest geht die erotische Philologie flöten: Nacktheit der maja, die den majismo leugnet. O Prado! Dieser blendende Schimmer erstrahlt in einer abgrundtiefen Kälte; er kommt, wie die besten deiner Phantome, aus dem Schatten.
Guido Ceronetti

 

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Die nackte Maja (spanisch: La maja desnuda, eigentlich „Die nackte Schöne“) ist ein 1797–1800 entstandenes Ölgemälde von Francisco José de Goya y Lucientes, das eine nackte, auf einem Kissen ruhende Frau darstellt. Goya malte auch eine zweite, bekleidete Version (La maja vestida). 

 

Zitate von E. M. Cioran:

"Wer zum Nirwana strebt, muß sorgen, daß ihm nichts teuer ist", lesen wir in einer buddhistischen Schrift ... Wenn dieses Exerzitium beendet ist, sind wir freier, einsamer, fast unverwundbar. Um die Hörigkeiten und die Unzuträglichkeiten, die von ihm rühren, zu besiegen, muß man die letzte NACKTHEIT eines Wesens betrachten, mit dem Blick seine Eingeweide durchbohren, sich im Grauen seiner Sekretionen wälzen, in der Physiologie eines unmittelbar bevorstehenden Leichnams. (Aus: Paläontologie; Die verfehlte Schöpfung)

Wenn die Leere selber uns zu schwer oder zu unrein erscheint, stürzen wir einer NACKTHEIT jenseits aller vorstellbaren Form von Raum entgegen, während der letzte Augenblick der Zeit dem ersten begegnet und darin erlischt. (Aus: Der Unbefreite; Die verfehlte Schöpfung)

[Hervorhebungen von der Redaktion.]

 

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Der Verkleider (Titel von der Redaktion!):
Alles moderne Philosophieren ist politisch und polizeilich, durch Regierungen, Kirchen, Akademien, Sitten und Feigheiten der Menschen auf den gelehrten Anschein beschränkt; es bleibt beim Seufzer "wenn doch" oder bei der Erkenntnis "es war einmal". Die Philosophie ist innerhalb der historischen Bildung ohne Recht, falls sie mehr sein will als ein innerlich zurückgehaltenes Wissen ohne Wirken; wäre der moderne Mensch überhaupt nur mutig und entschlossen, wäre er nicht selbst in seinen Feindschaften nur ein innerliches Wesen: er würde sie verbannen; so begnügt er sich, ihre Nudität schamhaft zu verkleiden. Ja, man denkt, schreibt, druckt, spricht, lehrt philosophisch - so weit ist ungefähr alles erlaubt; nur im Handeln, im sogenannten Leben ist es anders: da ist immer nur eins erlaubt und alles andere einfach unmöglich: so will's die historische Bildung. Sind das noch Menschen, fragt man sich dann, oder vielleicht nur Denk-, Schreib- und Redemaschinen?
Nietzsche: Unzeitgemässe Betrachtungen


 Liste der Autorinnen, Autoren, Übersetzerinnen & Übersetzer:

 

Frederike Aiello, * 1958, lebt in Hard/Vbg. als freie Fotografin; hat kürzlich ihre Meisterprüfung erfolgreich absolviert.

Erika Annuß (1941 in Stralsund - 1998 in Regensburg). Studium der Slawistik, Romanistik, Pädagogik und Philosophie in Göttingen, Prag und Regensburg; sie veröffentlichte literaturwissenschaftliche Beiträge, Prosa -und Lyrikübersetzungen aus dem Tschechischen und Slowakischen sowie eigene Gedichte.

Emil Babín, * 1960 in Nové Zámky, Journalist, lebt in Bratislava

Sonja Bachmayer, * 1960 in Ybbs a.d. Donau. Aufgewachsen mit Kühen, Schweinen und Federvieh, Matura in der traurigsten Stadt NÖ (St. Pölten, danach in östlicher Richtung verzogen und Ethnologie studiert. Lebt in Wien. 2008 Teilnahme an Ausstellungen der VHS, 2010 Lehrgang der Fotografie an der Fototschule Wien, Teilnahme an drei Ausstellungen im Rahmen des Monats der Fotografie: „Armut in Österreich“, „Ansichtssache“ und „Westseits“ (im Rahmen von Westseits Jurypreis für den 14. Bezirk gewonnen), Fotobücher „Woodquarter“ und „La Pioggia in Venecia“ publiziert bei  http://www.blurb.com/user/eyecon-fotos Derzeit Fortsetzung der Ausbildung an der Fotoschule Wien, geplante Teilnahme an Ausstellung der Lebenshilfe Wien und Ausstellung im Rahmen des „International Pinhole-Day“ der Fotoschule Wien. Portfolio unter: http://www.flickr.com/photos/eyecon_sonne/ , eigene Homepage (frühe Arbeiten, Gedichte und Malerei) unter: http://8ung.at/somoflo/

María Elena Blanco, Mag., * 1947 Havana, Cuba, poet, essayist and translator. Has published several books. Her work appeared also in numerous literary magazines in Spanisch as well as English and other translations. Lives in Vienna, Austria. Youngest publication: Havanity Habanidad. Poetry anthology/antología poética 1988-2008. Edciones Baquiana, Miami 2010

Martin Dragosits, * 1965 in Wien, lebt und arbeitet dort. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV) & des Österreichischen Schrift­­- steller­verbandes. Bücher: „Der Teufel hat den Blues verkauft“, Lyrik, 2007, „Der Himmel hat sich verspätet“, Lyrik, 2010, beide im Arovell Verlag, Oberösterreich; www.lyrikzone.at

Nora Dubach, * 1944 in Deutschland, lebt in Männedorf/Zürich. Mitglied im Zürcher Schriftstellerverband, Veröffentlichungen seit 2001 in Zeitschriften, Anthologien und eigenen Büchern; jüngstes Buch: "Zerreiss mit mir", Nimrod Literaturverlag Zürich; Lyrikkalender 08/09; 2008 Gedichte Kurzgeschichten Zeichnungen/Skizzen Iris Kater Verlag; Lesungen im In- und Ausland.

Hans Durrer, * 1953 in Grabs, Schweiz. Schloss das juristische Studium in Basel, Schweiz mit dem Lizentiat ab und erwarb Nachdiplome an den Universitäten von Cardiff, Wales, UK (Master of Arts in Journalism Studies) und Darwin, Australien (Master of Applied Linguistics) sowie das Certificate in Drug and Alcohol Studies der University of Stirling, Schottland. Lebte in Südostasien, arbeitete in Kalifornien und im südlichen Afrika, lernte lateinamerikanische Mentalitäten in Zentralamerika und, vor allem, in Kuba kennen, unterrichtete in Argentinien, Brasilien, China, Dänemark, Finnland, der Schweiz, Thailand und der Türkei. Arbeitet heutzutage vorwiegend als Zwölf-Schritte Therapeut, Dolmetscher und Essayist. www.hansdurrer.com

Stephan Eibel Erzberg, * 1963 in Eisenerz, lebt seit 1972 in Wien. Studium der Soziologie, Pädagogik, Philosophie. Jüngste Publikationen: "Gedichte zum Nachbeten" 2007, "Sofort verhaften" 2008. Der Gedichtband "Luxusgedichte" erlebte 2003 seine dritte Auflage.

Klaus Ebner, * 1964 in Wien. Studium der Romanischen und Deutschen Philologie. Autor von erzählender Prosa, Essays und Lyrik. Wiener Werkstattpreis 2007. Jüngste Buchpublikationen: "Hominide", Erzählung, FZA Verlag - Wien 2008; "Vermells/Röten", Lyrik katalanisch und deutsch, SetzeVents Editorial - Urús 2009. www.klausebner.eu/

Eckholz, bürgerlich Sven Kruscha, * 1978 im Sächsischen Werdau, damals DDR, Bezirk Karl-Marx-Stadt. Lebt seit 1984 in Gera/Thüringen. Seit vielen Jahren Cartoonist mit Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften und Fancines. Seit Juni 2011 Mitglied im Interessensverband Comic e.V. (ICOM)

Josef Fantura, * 1955 v Uherském Hradišti. Vystudoval pedagogickou fakultu University Jana Evengelisty Purkyně v Brně – obor český jazyk a výtvarná výchova. Profesně je členem uměleckých komisí pro nákup do sbírek státních galerií /Galerie Vysočiny v  Jihlavě, Horácká galerie v Novém Městě na Moravě, Galerie výtvarného umění v Havlíčkově Bbrodě/ a muzeí /Masarykovo muzeum v Hodoníně, Regionální muzeum v Mikulově, Jihomoravské muzeum ve Znojmě/. Pracuje jako soudní znalec v oblasti výtvarného umění. Je členem Unie výtvarných umělců České republiky.   www.gvuhodonin.cz

Peter Gransow, Dr., * 1941, typische Akademiker-Laufbahn, einschließlich Promotion als Biologe. War u.a. mehrere Jahre Leiter eines Immunforschungs-Institutes in der Industrie, danach Betreiber eines Second-Hand-Ladens in Heidelberg. Später einige Jahre Bauhilfsarbeiter, Grasanbauer und Gartengestaltungs-Unternehmer in Spanien, Lanzarote. Lebt seit 5 Jahren in Berlin. Literarische Arbeiten: 1 Novelle (Ben, 1990), 3 Romane (Hardys Geschichten, 2002 /  Geld und andere Lächerlichkeiten, 2006/  Marie mit zivilisierten Hunden, 2008), 1 Erzählband (Tod im Altersheim, 2009) 1 Erzählung (Familien-Treffen, 2010), mehrere Kinderbilderbuch-Geschichten ohne Bilder. Bisher davon nichts veröffentlicht. Aktuelle Veröffentlichung in Literaturzeitschrift etcetera Nr.43, März 2011, zum Thema Feindbilder.

Marián Grupač, * 1973 in Čadca. Slowakischer Lyriker und Erzähler. Diverse literarische Auszeichnungen.

Maria Hammerich-Maier, Mag., * 1961, 1988 - 1995 sowie seit 2001 als Hochschullehrerin im Fremdsprachenbereich an österreichischen, tschechischen und deutschen Universitäten und Hochschulen tätig. 1990 - 1995: Geschäftsführerin des bilateralen staatlichen Förderprogramms für Hochschulkooperationen AKTION Österreich - Tschechische Republik. Publikationen: Hochschulskriptum "Deutsch für das Bauingenieurwesen", Prag 1997 (2. Aufl.); "Wo sich Kulturen begegnen. Die Geschichte der tschechoslowakischen Juden" Prag 1994 (Übersetzung), sowie Fachaufsätze und Vorträge zur Sprachpolitik, Hochschulbildungspolitik, Fremdsprachendidaktik und soziologischen Entwicklung der Reformgesellschaften Mittel- und Osteuropas. Wissenschaftliche Assistentin am Fremdspracheninstitut der Wirtschaftshochschule der Skoda Auto AG in Mla dá Boleslav (Jungbunzlau), Nordböhmen. Arbeitet als Gerichtsdolmetscherin, Journalistin bei einem Radiosender in Prag und Schriftstellerin in Bayern und Prag.

Haimo L. Handl, Dr., * 1948 in Vorarlberg, lebt in Wien und im Weinviertel. Freiberuflicher Erwachsenenbildner, Publizist, Verleger. Studierte in Österreich und den USA, war zwei Jahrzehnte Universitätslektor für Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft. Redakteur bei kultur-online.net, gab für 10 Jahre das Online-Magazin ZITIG heraus; Geschäftsführer von GLEICHGEWICHT und DRIESCH Verlag. Mitglied des Literaturkreises PODIUM und der Grazer Autorenversammlung. www.handl.net

Roland H. Handl, Dipl. Log., * 1949 in Vorarlberg, lebt im Waldviertel. Logistiker, war Unternehmer mit eigener Spedition. Engagements in Consulting & Projektmanagement (Logistik) sowie  Lehrlingsausbildung. Fotografiert sehr viel. www.gsiberger.net

Marián Hatala, Mag., * 1958, studierte Deutsch und Slowakisch an der Comenius Uni in Bratislava, ehemaliger Chefredakteur der tschechoslowakischen Wochenzeitschrift MOSTY (Brücken), freischaffend als Dichter, Journalist, Übersetzer aus dem Deutschen ins Slowakische (u. a. Brinkmann, Fried, Kunze, Schulze, Chobot), Mitglied der Grazer Autorenversammlung, lebt in Bratislava.    www.marianhatala.at/

Mila Haugová, * 1942 in Budapest, slowakische Dichterin und Übersetzerin.

G. Heim, deutscher Schriftsteller, Berater und Coach.

Margit Heumann, * 1949 in Vorarlberg, verheiratet, zwei Töchter. Lebte mehrere Jahre in England und der Schweiz, über 30 Jahre in Deutschland und seit 2009 in Wien. Erste Veröffentlichungen im Vorarlberger Volkskalender und ORF. Freie Mitarbeiterin der Kinderzeitschrift Flohkiste. Eigener Islandpferdereitbetrieb mit Unterricht/Zucht/Beritt bis 2008. Seit 2009 in Wien, Mitglied einer Schreibwerkstatt, True-Story-Autorin, intensive Arbeit an literarischen Texten. www.margitheumann.com

Eva Holzmair, Mag., * in Korneuburg/ NÖ, aufgewachsen in Wien. Abgeschlossenes Dolmetschstudium. Lebt und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin in Wien. Hat bislang Texte in Literaturzeitschriften sowie 2007 einen Krimi bei A-Uhudla veröffentlicht, der im selben Jahr bei der Wiener Kriminacht vorgestellt wurde.

Doina Ioanid, Mag., * 1968 in Bukarest. Studierte in Bukarest Literaturwissenschaften und Fremde Sprachen und Literaturen. Publiziert in Zeitschriften und Anthologien. Eigene Publikationen seit 2000. Ihre Gedichte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Sie selbst übersetzte aus dem Franzöischen. Von 1998 bis 2005 war sie Universitätsassistentin am Lehrstuhl für Fremdsprachen der Universität "Transilvania", Brasov. Zur Zeit ist sie Generalsekretärin der Redaktion der Kulturzeitschrift Observator Cultural .

Nicole Mahal, * 1968 in Wien, Studium der Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft Autorinnen, beim Literaturkreis Podium, Mitbegründerin des Labels violettsays (www.violettsays.at), Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften, Buchveröffentlichung: "Ein Flügelschlag", Kurzgeschichten, Arovell Verlag 2011

Eugenio Montejo (Caracas,19 de octubre de 1938 - Valencia, 5 de junio de 2008) fue un poeta y ensayista venezolano, fundador de la revista Azar Rey y co-fundador de la Revista Poesía de la Universidad de Carabobo. Fue investigador en el Centro de Estudios Latinoamericanos "Romulo Gallegos" de Caracas, y colaborador de una gran cantidad de revistas nacionales y extranjeras. En 1998 recibió el Premio Nacional de Literatura de Venezuela y en 2004 el Premio Internacional Octavio Paz de Poesía y Ensayo.

Luigi La Speranza, Mag., * 1962 in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien bei Prof. Hausner und Brauer. Seit 1993 eigenes Atelier. www.lasperanza.com,

Ivan Lehotský, Dr., * 1942 sa narodil v Bratislave. Pracoval v Slovenskej televizií ako produkčný a asistent réžie. V roku +ížá emigroval do švajčiarska. Na univerzite vo Fribourgu vyštudoval filozofiu a teológiu. Zije na Záhori, píše a publikuje v rôznych perodikách, najčasdtejšie v denniku Pravda. O svojom žívote v emigrácii píše s humorom a sebairóniou v knihe „Moje diery v ementáli“ (Petrus 2007). 

Larissa Leverenz, Mag., * 1978 in Köln; 2000 Beginn des Studiums der Illustration an der FH-Münster für Design; 2004 Auslandssemester an der Universität für angewandte Kunst Wien (Grafik bei Prof. Schenk); 2005 Abschluss mit Diplom in den Schwerpunkten Illustration (Druckgrafik) und Grafik-Design; 2005 Beginn des Studiums an der Universität für angewandte Kunst Wien, freie Grafik, Prof. Schenk; 2011 Diplom an der Universität für angewandte Kunst Wien.     www.larissaleverenz.com

Romain Mader, * 1988 in Aigle, Schweiz. Student in der Klasse für visuelle Kommunikation und Fotografie an der Hochschule für Kunst und Design Lausanne. Studiert als Teil des Bachlorprogramms seit Februar 2011 an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Erwin Michenthaler, * 1956 in Leoben. Kunstgewerbeschule Graz (Bildhauerei), Meisterklasse Bildhauerei, Danach freischaffend; lebt in Graz.

Peter Nim, * 1943, Deutscher Lyriker. Gemeinsames Projekt mit dem französischen Autor Jean-François Rollin in Form eines einjährigen Austausches von Briefen in Gedichtform, die jeweils gegenseitig übersetzt wurden. Sie leben in benachbarten Distrikten der Basse Normandie (Sarthe und Orne). Verleger (éditions du poisson d'or).

René Oberholzer, * 1963 in St. Gallen, lebt und arbeitet seit 1987 als Sekundarlehrer, Autor und Performer in Wil/Schweiz. Schreibt seit 1986 Lyrik, seit 1991 auch Prosa. Zahlreiche Auftritte, Lesungen und Veröffentlichungen. Jüngste Buchpublikation: "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden" (120 Geschichten) (2006), Nimrod-Literatur-Verlag in Zürich. www.reneoberholzer.ch/

Meher Pestonji, * 1946 in Bombay, India. A freelance journalist, Meher Pestonji has participated in the campaign to change rape law in the '70s, the struggle of slum dwellers' housing rights, children's rights, anti-communalism campaigns and detailed reporting on the SriKrishan Commission instituted to investigate the Bombay riots of 1992-93. When her marriage broke up, she chose freelance journalism in spite of its inherent financial insecurity, because of its ability to expand her horizons and enrich her life. She revels in the opportunities to talk to street children and film stars, to interview scientists and businesspeople and social workers. Books: Sadak Chaap, Penguin India 2006 (French translation 2007, German 2010), Pervez, Harper Collins, India 2002, Mixed Marriage and Other Parsi Stories. Harper Collins, 1999. Theater plays: Piano for Sale, Feeding Crows, Outsider.

Heinz Pusitz, Schriftsteller und Buddhismuslehrer, lebt in Wien. www.steppenspiel.at

Wolfgang Ratz, Mag., * 1959 in Bilbao/Spanien, lebt als Autor, Übersetzer, Gerichtsdolmetsch und Liedermacher in Wien und südamerikanischen Ländern. Übersetzerstudium für Spanisch, Englisch und Französisch. Schreibt Lyrik, Prosa und Rezensionen; Mitglied der GAV, Gründungsmitglied der ALA und Mitglied des ÖSV. Zahlreiche Buchpublikationen und Beiträge in Zeitschriften. Erhielt für sein Werk etliche ausländische Preise.

Elfie Resch, * 1948,  Feministin, im Unruhestand. Aufgewachsen in Tribuswinkel, NÖ. Ausgewandert ins Burgenland, lebt in Wien. Schreibt seit den 80gern zum eigenen Vergnügen.  Artikel, Alltagsgeschichten und Sozialreportagen in Stimme der Frau, <sic>, AUF-einefrauenzeitschrift, Malmö abgedruckt. Seit März 2010 in der Gruppe "Neue Autorinnen"

Fátima Rodríguez, Mag., * 1961 in Pontedeume im spanischen Galicien. Sie ist galicische Lyrikerin, Übersetzerin in Galicisch und Spanisch sowie Dozentin für Romanistik an der Université de Bretagne Occidentale, nachdem sie fünfundzwanzig Jahre in Toulouse gelebt und an der dortigen Universität gearbeitet hat. Als Romanistin beschäftigt sie sich mit karibischer Literatur sowie spanischen und lateinamerikanischen Sprachen und Literaturen. Sie publizierte zahlreiche wissenschaftliche Beiträge auf Französisch, Spanisch und Galicisch. Literarisch trat sie als Lyrikerin in Galicisch hervor und veröffentlichte bisher drei Bücher, die jeweils zweisprachig erschienen. »Amencida dos corpos« (Mexiko 2005) und »Limite de propriedad« (Madrid 2006) erschienen galicisch-spanisch und »Oblivionalia« (Brest 2010) galicisch-französisch. Aus Oblivionalia stammen auch die hier vorgestellten Gedichte.

Jean-François Rollin, * 1943, französicher Autor. Gemeinsames Projekt mit dem deutschen Autor Peter Nim in Form eines einjährigen Austausches von Briefen in Gedichtform, die jeweils gegenseitig übersetzt wurden. Sie leben in benachbarten Distrikten der Basse Normandie (Sarthe und Orne).

Ivica Ruttkayová, Mag., * 1963 in Bratislava. Studium der Kulturtheorie, seit 1989 Redakteurin des Slowakischen Rundfunks. Lebt und publiziert in Bratislava. Diverse Auszeichnungen, besonders für ihr Hörspiel „Dievča na telefón / Das Mädchen am Telephon“ (2004)

Ildikó Séra, Mag., * 1972 in Miskolc/Ungarn, lebt in Niederösterreich und Zürich. Studium der Architektur und der Fotografie an der TU Wien und an der University of Portsmouth, UK. Arbeitet als Architektin, Kulturmanagerin und freischaffende Künstlerin in den Bereichen Fotografie und Installationen. Muss sich immer wieder mit ihren multiplen Identitäten bzw. ihren Erst- und Zweit- und Drittsprachen auseinandersetzen. Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Ungarn und den Niederlanden. www.inbetween.at

Claudia S. Sierich, Mag., * 1963 Caracas, dort aufgewachsen, lebt dort. Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihr Gedichtband "Imposible de Lugar" erhielt 2008 den Dichterpreis Premio Autores Inéditos für unverlegte Autoren vom Monte-Ávila-Verlag, Caracas und 2010 eine Ehrenauszeichnung des Dichterpreises der Stadt Caracas. Ist in der Anthologie "En-Obra" venezolanischer Gegenwartsdichtung, Hgb. G. Saraceni, Equinoccio, Caracas: 2008, verzeichnet;  wurde 2010 in dem Dossier "Neue Dichtung aus Venezuela" der Literaturzeitschrift "Quimera", Spanien, unter dem Titel "País despampanante" (Fabelhaftes Land) im Februar 2010 kurz vorgestellt. Ein zweiter Gedichtband liegt in Caracas im Druck.- Roman, Dramaturgie, Essay und Dichtung sind in ihren Übertragungen in die spanische und in die deutsche Sprache erschienen. Freie Konferenzdolmetscherin, Mitglied des internationalen Konferenzdolmetscherverbandes aiic, Genf.*

Christopher Staininger, * 1970, lebt in Wien. Und zum Schluß ich, Erzählung (2000); Cognac & Rotwein, Liebesgedichte (2001); Rauschkinder, Erzählungen (2003); Hinweg, Liebesgedichte (2004); Oper für Anfänger, Erzählung (2004); Nichts und niemand, Liebes- und Hassgedichte, mit Illustrationen von Jürgen Hofer, Literaturedition NÖ 2010.

Daniela Stockinger, Mag., * 1977 in Wien, Teilnahme uniT Dramatikernachwuchsförderung im Schauspielhaus Wien, 1. Platz Compliment Kurzgeschichtenwettbewerb, Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturzeitschriften und des Theaterstücks "Herr Dietrich spart sich den Abgang", szenische Lesung von "Des Guten zu viel" im Schauspielhaus u. Teilnahme am Newcomer-Wettbewerb im Theater Drachengasse sowie beim Drama Slam im TAG

Wolfgang Straßnig, Prof., * 1944, Lyriker. Kindheit auf einem Bauernhof in der Steiermark. Eine Übersiedlung führte ins Milieu der Bergleute und Industriearbeiter. Fühlt sich schon als Jugendlicher stark zu den Künsten hingezogen. Studiert in der Folge an den Musikhochschulen in Graz und Hamburg. In dieser Zeit entstehen erste Gedichte. Danach Lehrtätigkeit und Konzerte, Lesungen. 1976 Reise nach Afghanistan. Lebt und arbeitet in der Nähe von Graz.

František Sysel, * 1953 in Šumperku, Tschechien; Fotograf und Restaurator für Papier, Bücher & Fotografie.Lebt in Vřesovice, okr. Prostějov

Alain Teister, pseudoniem van Jacob Martinus Boersma (Amsterdam, 12 januari 1932 - aldaar, 6 februari 1979) was een Nederlands schrijver en schilder.Teister debuteerde in 1964 met de poëziebundel De huisgod spreekt. Daarna volgden nog diverse romans en poëziebundels. Zijn 'Zevenluik met bed en bezoekers', een installatie met bed, paspoppen, stoel, hout en verf' (1973-1974) werd aangekocht door het Centraal Museum Utrecht en de Rijksdienst voor Beeldende Kunsten.

Gerlinde Tesche, Mag. Dr., * 1938 in Halle an der Saale, 1951 flucht mit Mutter und Geschwistern nach Westdeutschland. Studium der Slawistik (russische, serbokroatische und slowakische Literatur – und Sprachwissenschaft), Germanistik und Osteuropageschichte in Köln und Berlin. Studienabschlüsse als Magister Artium sowie Promotion zum Dr.phil in Köln. Seit 1974 in Zürich. Lektorin, Korrektorin und Übersetzerin russischer Literatur vor allem für den Diogenes Verlag Zürich unter dem Pseudonym G. von Halle (u.a. Alexander Sinowjew, Gähnende Höhen, Zürich 1981; Homo sovieticus, Zürich 1984). Seit 2002 Übersetzungen zeitgenössischer Prosa und Lyrik diverser Autoren in Anthologien und literarischen Zeitschriften in der Slowakei, in Österreich und Deutschland. Zweisprachige Einzelausgaben: Marian Hatala, Aphorismen, Bratislava 2006; Josef Leikert, Gedichte, St.Pölten/Wien 2008 u.a. Lebt in Zürich und bei Bratislava (Slowakei).

Stanislav Tůma, * 1950 in Cheb, unerwartet im Alter von 55 Jahren 2005 in Prag verstorben. Fotografierte ab dem Jahr 1969. In den Siebzigern hauptsächlich in der Musikszene, Architekturbereich und im Theater tätig. Im Jahr 1980 wanderte er nach Schweden aus. (1982 erhielt er den Kulturpreis des Staatlichen Schwedischen Kulturrates), später lebte er in Amsterdam. Bei seinen Besuchen in Prag war sein Hauptthema die Kleinseite. Nach und nach kamen weitere Themen wie Exterieurs, Stillleben, Aktfotos und Porträts hinzu. Im Jahr 1990 kehrte er nach Prag zurück. Stellte in europäischen Museen und Galerien aus;sein Werk wurde in verschiedenen Zeitschriften für Fotografie veröffentlicht.
www.stanislav-tuma.com

Monika Vasik, Dr., * 1960 in Wien, Medizinstudium; yrikerin, auch Kurzprosa; zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften; Mitglied im Literaturkreis Podium; Lise-Meitner-Literaturpreis 2003; Buchveröffentlichung: nah.auf.stellung, Gedichte, Verlagshaus Hernals, Wien 2011

Eberhard Wagner, * 1961 in Amstetten, arbeitet als als freischaffender Schauspieler (Film, Theater), Sprecher und Autor (gut 2 Dutzend umgesetzte Drehbücher, über ein Dutzend Theaterstücke; Roman "Helena oder: das Gute ist, was bleibt", Passagen Verlag Wien 2002)
www.eberhardwagner.com 

Johannes Witek, * 1981. Lebt in Salzburg. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Was sie im Norden der Insel als Mond anbeten, kommt bei uns im Süden in die Sachertorte. Gedichte und Prosa; Chaotic Revelry Verlag, Köln.

 

Excavation:

Wilhelm Heinse, eigentlich Heintze, (15. Februar 1746 in Langewiesen, Thüringen; gestorben 22. Juni 1803 in Aschaffenburg) war ein deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar.