Driesch # 11: Hunger

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Driesch Ausgabe # 11 / September 2012

Präsentation der Ausgabe am Donnerstag, 4.10.12, 19 h

JÄGERZEILE, Praterstr. 42, 2. Hof rechts

Wir danken DI Beatrix und Dr. Carlo Willmann für die schöne Rämlichkeit!

Videotrailer

 

 

Inhaltsverzeichnis

(Zeichnung Innentitel: Robert Petschinka)

Vorwort von Franz Blaha
Irina Spira: Eine Gutenacht-Geschichte 
Karin Seidner: Geiler Bock  
Hans Echnaton Schano: Gandhi 1984 
Peter Schwendele: Nigger  
Clemens Schittko: Plädoyer für die Verdauung  
Ólöf Pétursdóttir: Shifting: New Moon   
Susanne Scholl: Wie viele Gesichter hat der Hunger? 
Hillary Keel: Sunset Park    
Artur Rosenstern: gerstenernte  
Sonja Bachmayer: Imbiss (Fotografie) 
Dominik Riedo: Gib es mir höllenschön 
Elfie Resch: Versteckt im Überfluss 
Sonja Bachmayer: Baden (Fotografie) 
Peter Paul Wiplinger: Hunger (Fotografie) 
Gerlinde Tesche: Die Leckliste  
Nathan D. Horowitz: Five-Day Fast 
Frederike Aiello: Aus Marokko ( 2 Fotografien) 
Dorothea Pointner: aufräumen  
Artur Rosenstern: Liebeslichter  
Stefan Reiser: Mayonnaise mit Pommes 
Susanne Morawietz: 3 Gedichte  
Nicole Mahal: Kühe fressen   
Joanna Lisiak: Heute in der Bäckerei  
Cosmin Perța: Diary of a Hungry Man 
Cosmin Perța: Jurnalul unui om flămând 
Jan Stępien: Hunger / Głód & Der hungrige Wojtek / Głodny Wojtek 
Karin Klug: der letzte tag  
Elisabeth Klar: Sperling   
Harald Jöllinger: Beim Hubert  
Eckholz: Nur das Beste (Cartoon)  
Mario Karl Hladicz: Das Rasseln und Wummern 
Margit Heumann: Selbstversorger wider Willen 
Ildiko Balázs: Das andere Teil und andere
Geschichten – ungarisch & deutsch   
Eckholz: Schade, dass ich Vegetarier bin (Cartoon)  
Doris Fleischmann: Jenseits des Hungergefühls 
Rhea Fenzl: Graf von Para
Barbara Fegerl: Die Birne   
Christine Farniok: Der Einkauf am Feiertag 
Scholem Alejchem: Der Elektroschlucker /
Der Tarnkappentaucher    
Peter Gransow: Ein Hunger in Berlin  
Jens Dittmar: Ingrid im Hungerwinter  
Wolfgang Ellmauer: Identitäten   
Dietmar Füssel: Das Leben ist kurz  
Louis Christian Wolff: Durst  
Heidemarie Markhardt: Hunger
From Asia:
Meher Pestonji: Feed the child / The Philantropist
Mudnakudu Chinnaswamy: Poems  
Cao Nai Yun: Vier Poems, chinesisch – deutsch  
excavations:
Lily Braun: Kampfjahre   
Hugo Bettauer: Eine Familie im Abstieg 
Frederike Aiello: Bettler (Fotografie)  
commentaires:
Tomáš Tichák: Listy. Über die tschechische Zeitschrift , tschechisch & deutsch    
Haimo L. Handl: Krautgarten . Über die deutschsprachige, belgische Zeitschrift    
Manfred Chobot: Eine Schwester Orwells   
Manfred Chobot: Das verlorene Kind   
Gabriele Folz-Friedl: Schwejk trifft Münchhausen   (siehe auch kultur-online.net )
Sonja Bachmayer: Zunge (Fotografie)  
Mario Karl Hladicz: Mit etwas mehr abstrakten Gedanken    
Mario Karl Hladicz: Die Pein des Wochenendes  
Mario Karl Hladicz: Traumhate Bettlektüre  
Zitat von Karl Kraus    
Franz Blaha: Gierholz (Fotografie)  
Gabriele Folz-Friedl: Zu Gustav Ernsts „Bridge“  (siehe auch kultur-online.net )
Liste der Autorinnen, Autoren, Übersetzerinnen & Künstler  
Zu guter Letzt:
Eckholz: Hunger kenn ich auch (Cartoon)   

 

 

Vorwort von Franz Blaha:

 

Angeblich kann ein sehr lauter Knall eine Lawine auslösen. Demnach hat sich der Titel “Hunger” als ein solcher Knall erwiesen, der ganze Assoziationshalden bei den AutorInnen losgetreten hat.

Von Hunger in Notzeiten ist die Rede, von Hunger, der humanitäre Impulse evoziert oder auch ängstlichen Abstand ähnlich dem von Knut Hamsun in seinem Roman vom dahinvegetierenden Schriftsteller, von Hunger, der solidarisiert und solchem, der entzweit oder dessen man sich schämt. Unentrinnbarer Hunger begegnet dem Leser und freiwilliges Hungern aus Eitelkeit. Aber natürlich kommt auch das Pendant Sattheit in seinen natürlichsten und krausesten Spielarten zur Sprache, die Reaktion auf Entbehrung, getagträumte und vollzogene gourmethafte Völlerei, Völlegefühl und Ekel. Hunger als Objekt taucht in den Texten auf, geträumter, vermiedener, erlittener, akribisch beschriebener Hunger. Hunger gepaart mit den verschiedensten Präpositionen und Satzobjekten, erzählend und lyrisch dargeboten, aus verschiedenen Kultur- und Sprachräumen, aus intellektueller und poetischer Sicht. Hunger nach Veränderung, Sinn, Ergänzung, Zärtlichkeit, leidenschaftlichem Sex, nach Zuwendung, Wildheit, Stille, Literatur, Kunst und Gewalt. Hunger, gepaart mit Objekten füllt die Seiten, Hunger von Kindern, von Flüchtlingen und Randgruppen in der Wohlstandsgesellschaft, Hunger bedrohlich leerer Seiten nach Text und der Stolz des Autors, der sich zwischen diesen Hunger nach seinen Einfällen und jenen in seinen Eingeweiden stemmt. Schläge werden geschluckt und Mondlicht wird getrunken. Kinder werden mit Geröllstückchen gefüttert. Nüchternheit und Romantik, Lyrik, Prosa, Karikatur und realistische Fotografie werden auf das Thema angewendet, so dass der Leser sich einem beinahe lückenlosen Spektrum literarischer und darstellender Verdauungsweisen hingeben kann.

Füllen Sie also einen Teller mit kalorienarmen Häppchen und machen sie es sich zur Lektüre bequem – auch papierener Hunger kann impulsartig die milde Variante erzeugen, den Appetit. Vielleicht gelingt es Ihnen aber auch, ihn zu zähmen, indem Sie sich in einen “kopfneigenden Gerstenstamm” verwandeln, wie es in einem der Gedichte beschrieben wird. Oder aber machen Sie sich gefasst, von der Gier nach “Unvollendetheit “, dem “letzten Rekurs des Schreibens” erfasst zu werden, wie es einem der Beitragsspender ergangen ist. Begleiten Sie ein Opfer der neuen Armut in einen Supermarkt, wo das Hinunterfallen eines 50 Cent-Stücks zu einem kleinen Glücksfall wird, lassen Sie sich in eine Zeit versetzen, in der Kinder mit “Butter, Zucker, zugeklappt” um Essen bettelten. Lassen Sie sich erzählen, was es mit dem fünftägigen Fasten während eines Rückzugs zur Hingabe an Schreiben, Modellieren während einer “vision quest” auf sich hat, die zu einem Tagebuch voll fantasierter Opulenz führt.

Spüren Sie mit einer Protagonistin den Hunger, den man beim Jalousie-Montieren haben kann, wenn das Sichschämen für die eigene kleine Wohnung mit der Furcht vor Keimen im Trinkwasser kollidiert und der Erkenntnis, dass kein Brot für den gefährlichen Heißhunger da ist und Müsli-Anrühren zu lange dauern würde, wenn der Kampf mit der Körperreaktion alle Unzulänglichkeiten aufrührt, die an der Prekärsituation Anteil haben.

Mit überschätztem Hunger bekommen wir zu tun, wohin mit dem Überfluss? “Liegen lassen, einpacken, wegschmeißen” heißt es in einem lyrischen Text. Schließlich wird auch Hunger und Beute zum Thema, überhöht in einer Fantasie der Selbstbedrohung aus “der Tiefe meiner Seele”. Augen, die “nicht immer mitessen” begegnen uns, ein “Hungerwinter” reiht sich an ein “Nullwachstum der Ereignisse”, und auch der Hunger in seiner Rolle im Klassenkampf bleibt nicht unerwähnt (…”Die Unternehmer haben uns für sich hungern lassen, nun hungern wir mal für uns selber…”).

Hungertexte aus mehreren Erdteilen haben den Weg in die Ausgabe gefunden, die solcherart zu einem literarisch gemästeten Hungerturm geworden ist, gewürzt mit subtil bissigen Karikaturen, mit sprechenden Real-Fotos, mit Leckerbissen für Freunde zweisprachiger Textdarbietung … Beiträge aus Orten, die dem Sonnenaufgang einen halben Tag näher sind als Wien und ihre kulturellen Abdrücke in piktoresquen Schriftzeichen hinterlassen haben, Zeilen in, manchen Österreichern noch teilvertrauten, Sprachen der östlichen Nachbarn, sowie aus ferneren europäischen Ländern und aus dem nordamerikanischen Kontinent, aber auch Buchrezension und Theoriebetrachtung, und nicht zuletzt der grenzübergreifende Schulterschluss mit dem Verlag Listy (schlicht: das Blatt) garnieren die Fülle, die, wie wir hoffen, für jeden Lesergeschmack etwas bietet.

Bleibt noch der Wunsch, die Lesebrille möge zum Augenbesteck werden, die “Textilien” zur Serviette… Wohl bekomm 's!


 

 

 

Liste der Autorinne, Autoren, Übersetzerinnen und Künstler:


Frederike Aiello, * 1958, lebt in Hard/Vbg. als freie Fotografin, absolvierte im Juni 2011 die Meisterprüfungund ist Mitglied der österreichischen Berufsfotografen. http://frederikeaiello.com

Scholem Alejchem, * 1956, Schmähtandler. Langzeitredakteur von www.raketa.at 2006 entstand www.scholemandfriends.com für Satire, 2012 www.frowos.com für bearbeitete Photos. Gründer von www.burgenland-bunch.org einer englischsprachigen Homepage über Gradisce.

Sonja Bachmayer,  * 1960 in Ybbs a.d. Donau. Aufgewachsen mit Kühen, Schweinen und Federvieh, Matura in der traurigsten Stadt NÖ (St. Pölten, danach in östlicher Richtung verzogen und Ethnologie studiert. Lebt in Wien. 2008 Teilnahme an Ausstellungen der VHS, 2010 Lehrgang der Fotografie an der Fototschule Wien, Teilnahme an drei Ausstellungen im Rahmen des Monats der Fotografie: „Armut in Österreich", „Ansichtssache" und „Westseits" (im Rahmen von Westseits Jurypreis für den 14. Bezirk gewonnen), Fotobücher „Woodquarter" und „La Pioggia in Venecia" publiziert bei  http://www.blurb.com/user/eyecon-fotos Derzeit Fortsetzung der Ausbildung an der Fotoschule Wien, geplante Teilnahme an Ausstellung der Lebenshilfe Wien und Ausstellung im Rahmen des „International Pinhole-Day" der Fotoschule Wien. Portfolio unter: http://www.flickr.com/photos/eyecon_sonne/ , eigene Homepage (frühe Arbeiten, Gedichte und Malerei) unter: http://8ung.at/somoflo/

Ildikó Balázs: * 1965 Neumarkt am Mieresch (Siebenbürgen, Rumänien),. Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, 3 Buchpublikationen (siebenbürgische Literatur­geschichte und Publizistik), ungarische Übersetzerin der Wiener Schriftstellerin Christl Greller (Törések, A pillangólábú, zartART). www.rotmacska.gportal.hu

Hugo Bettauer (18. August 1872 in Baden bei Wien; - 26. März 1925 in Wien; eigentlich Maximilian Hugo Betthauer ), war ein österreichischer Schriftsteller.

Franz Blaha, * 1945 in Wien. Lyrik in Wiener Mundart, Schriftsprache und Englisch, Kurzprosa. Veröffentlichungen in diversen Anthologien, langjährige Leitung der Schreibwerkstätte einer Straßenzeitung, Gerichtskiebitz für diese Zeitung, pedantes Korrekturlesen, Buchlektorate und -rezensionen, neuerdings redaktionelle Mitarbeit bei der Zeitschrift Driesch.

Lily Braun, geboren als Amalie von Kretschmann, in erster Ehe Lily von Gizycki, (2. Juli 1865 in Halberstadt; - 9. August 1916 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin.

Cao Nai Yun, Univ. Prof. Dr.,  * 1945 in der Provinz Jiang Su, China;  Professor für Germanistik an der Pädagogischen Universität Hua Dong, Shanghai, Mitglied des  Schriftstellerverbandes China. Arbeitet als Übersetzer und Herausgeber klassischer und zeitgenössischer deutscher Literatur: Er hat ca. 50 Übersetzungen herausgegeben, u. a. "Das Narrenschiff" (Sebastian Brant), "Nibelungenlied", Grimmsche und Andersens Märchen, Erzählungen aus 1001 Nacht, Gedichte von Josef von Eichendorff bzw. Werke von  Ingrid Noll, Heinrich Böll, Michael Ende, Christoph Hein, Eva Huber u. a. Seit 2005 pensioniert; lebt gegenwärtig in Wiener Neudorf bei Wien.

Mudnakudu Chinnaswamy, Dr., * 1954, Indian author of poetry, prose, essays and theatre drama, writes in Kannada, one of the 14 major languages of India. His work has been translated into English, Spanisch and other languages. He has published 23 books so far.  www.mudnakudu.in

Manfred Chobot, * 1947 in Wien. Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Von 1991 bis 2004 Herausgeber der Reihe "Lyrik aus Österreich". Redakteur der Literaturzeitschrift "Podium" (1992 bis 1999) und "Das Gedicht" (1999 bis 2002). Zahlreiche Hörspiele und Feature sowie Fotoausstellungen. Vorstandsmitglied der GAV, der IG-AutorInnen und der europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Ausgezeichnet u.a. mit dem Literaturpreis des Landes Burgenland 2006 und dem BEWAG-Literaturpreis 2007. Zuletzt erschienen: Die Ernte der Stachelbeeren, Text-Clips (Edition Thurnhof 2007), Aloha - Briefe aus Hawaii (Sonderzahl 2008), Blinder Passagier nach Petersburg, Essays (lex liszt 2009), Genie und Arschloch (Hg.), (Molden 2009), Reise nach Unterkralowitz, Roman (Limbus 2009). Der Bart ist ab. Ein SMS-Roman. Innsbruck 2010; Der Tag beginnt in der Nacht. Eine Erzählung in Träumen. Wien 2011; Versuch den Blitz einzufangen. Roman. Innsbruck 2011; gemeinsam mit Gerald Jatzek (Hg.): Schmäh ohne, aber echt. Wiener Satire und Humor aus 100 Jahren. Wien 2010; mit Dieter Bandhauer (Hg.): Die Wunderwelt, durch die ich schwebte. Literarische Träume. Wien 2011        www.chobot.at

Jens Dittmar lebt in Liechtenstein, arbeitete nach dem Germanistikstudium als Lektor, Dramaturg und Geschäftsführer im Kulturbereich, bevor er sich seinen eigenen literarischen Projekten widmen konnte. Er hat mehrere Bücher herausgegeben, darunter eine Werkgeschichte im Suhrkamp-Verlag, die als Standardwerk der Bernhard-Forschung gilt. Jüngste Buchpublikationen: Basils Welt. Eine Zumutung (2010), Als wär’s ein Stück Papier, Erzählungen (2011); im Sommer 2012 erscheint „Sterben kann jeder“ bei Bucher, Hohenems, wo auch die früheren Bücher erschienen.

Eckholz, bürgerlich Sven Kruscha, wurde 1978 im Sächsischen Werdau, damals DDR, Bezirk Karl-Marx-Stadt, geboren. Lebt seit 1984 in Gera/Thüringen. 1996 - 1999 folgte erfolgreich Ausbildung zum Gartenbaufachwerker in Chemnitz -Einsiedel. Nach mehreren Fortbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Gera und Weida, arbeitet er seit November 2001 in einer Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe in der Elektromontage, in welcher er u.a. Glasbodenträger, Lichtböden und Konstruktionsböden für Einbauküchen produziert. Seit 1998 zeichnet er gelegentlich und seit Ende 1999 aktiv Cartoons und Comics. Seit 2001 präsentiert er seine Arbeiten im Internet und publiziert seit 2002 in diversen deutschen Literatur- und Comicfanzines wie z.B. „Plop" und „Caligo". Seit 2010 arbeitet er auch für das Magazin "Driesch". Mitte der 2000er Jahre verfasste er auch Gedichte. Neben dem Zeichnen von Cartoons beschäftigt er sich auch als Darsteller in einem hiesigen Filmclub als Kleindarsteller, sowie Produzent seiner Sketchreihe „Was es nicht alles gibt" sowie als Kamera- und Schnittassistent. Seit Juni 2011 Mitglied im Interessensverband Comic e.V. (ICOM)   www.eckholzcartoons.de

Wolfgang Ellmauer, * 1970 in Wien, Lehrer für Deutsch und Musikerziehung. Veröffentlichungen in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften. Preise/Stipendien: 2008 Literatur-Karussell Niederösterreich, 2009 Wiener Werkstattpreis, 2012 Arbeitsstipendium des BMUKK. Mitglied der IG Autorinnen Autoren. Lebt in Scheibbs/NÖ. Einzelpublikationen: Rektale Katharsis - Eine Erläuterung (Roman, Novum, 2006), Alles Schneewalzer! (Roman, Edition Innsalz, 2010)

Christine Farniok, * 1950 in Mallnitz, Kärnten; bald Übersiedelung nach Wien, wo sie lebt; Mittelschule, Matura, Studium der Biochemie und Mikrobiologie, Diplom. Berufliche Laufbahn im Patentwesen, ab 2010 freiberuflich als Patentkonsulentin tätig. 2010 erste schriftstellerische Versuche (Kurzgeschichten, Gedichte).

Barbara Fegerl, * 1976 in Wien; seit 2011 Teilnahme am Lehrgang Literarisches Schreiben am Institut für Narrative Kunst; Veröffentlichungen: Schweigen (in: Brüchige Welten, Anthologie, edition Atelier, erscheint im September 2012), Der Streuner (in: Drift, Erscheinungstermin voraussichtlich Herbst 2013); lebt und arbeitet in Wien.

Rhea K. Fenzl, * 1992 in Korneuburg. Derzeit arbeitet sie bei Ö.D.A. (Österreichische Dialekt AutorInnen) als Praktikantin und wohnt in Wien - noch ohne Haustiere.

Doris Fleischmann, * 1970, lebt und arbeitet in Wien; viele Jahre im Kulturbetrieb tätig; schreibt Prosa und derzeit an ihrer ersten Novelle. Lehrgang Literarisches Schreiben von Marlen Schachinger am Institut für Narrative Kunst, Wien (03/2010 bis 06/2012). Ab Oktober 2012 Mitglied des Literarischen Salons am Institut für Narrative Kunst. Regelmäßige Lesungen, Mitglied der IG Autorinnen Autoren. Jurorin des Literaturwettbewerbs "Textpresso" (09/2011). Veröffewntlichungen in etcetera, Sterz und in der Anthologie "Unser aller Haus", Edition Atelier. Im September 2012 erscheint die Anthologie "Brüchige Welten" in der EditionAtelier, gemeinsam herausgegeben mit Marlen Schachinger.    http://schreibspuren.blogspot.com

Gabriele Folz-Friedl, * 1952 in Stuttgart, aufgewachsen in Köln und Friedrichshafen am Bodensee. Besuch der Akademie der bildenden Künste Stuttgart; zeitweise in Sozialberufen tätig. Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der  Schweiz; seit 1986 Mitglied des Künstlerbundes März, Linz. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in Anthologien. Sie ist Redakteurin bei Driesch.

Dietmar Füssel, * 1958 in Wels, Lebt als Schriftsteller, Bibliothekar, Aktionist und Panthokanarier in Ried im Innkreis. Jüngste Publikationen: ‚Götter und ihre Fans', ein Streifzug durch die wundervolle Welt des Glaubens, 2012, Arovell; ‚Leidenschaft', lateinamerikanische Liebesgedichte, 2010, Liliom Verlag; ‚Diesseits von Eden', satirischer Roman, 2009, Edition Atelier. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien und im Hörfunk.   www.dietmarfuessel.com

Peter Gransow, Dr., * 1941, typische Akademiker-Laufbahn, einschließlich Promotion als Biologe. War u.a. mehrere Jahre Leiter eines Immunforschungs-Institutes in der Industrie, danach Betreiber eines Second-Hand-Ladens in Heidelberg. Später einige Jahre Bauhilfsarbeiter, Grasanbauer und Gartengestaltungs-Unternehmer in Spanien, Lanzarote. Lebt seit 5 Jahren in Berlin. Literarische Arbeiten: 1 Novelle (Ben, 1990), 3 Romane (Hardys Geschichten, 2002 /  Geld und andere Lächerlichkeiten, 2006/  Marie mit zivilisierten Hunden, 2008), 1 Erzählband (Tod im Altersheim, 2009) 1 Erzählung (Familien-Treffen, 2010), mehrere Kinderbilderbuch-Geschichten ohne Bilder. Bisher davon nichts veröffentlicht. Aktuelle Veröffentlichung in Literaturzeitschrift etcetera Nr.43, März 2011, zum Thema Feindbilder.

Haimo L. Handl, Dr., * 1948 in Vorarlberg, lebt in Wien und im Weinviertel. Freiberuflicher Erwachsenenbildner, Publizist, Verleger. Studierte in Österreich und den USA, war zwei Jahrzehnte Universitätslektor für Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft, gab für 10 Jahre das Online-Magazin ZITIG heraus; ist . Redakteur bei kultur-online.net, Geschäftsführer von GLEICHGEWICHT und DRIESCH Verlag. Mitglied des Literaturkreises PODIUM und der Grazer Autorenversammlung.

Margit Heumann, * 1949 in Vorarlberg, verheiratet, zwei Töchter. Lebte mehrere Jahre in England und der Schweiz, über 30 Jahre in Deutschland und seit 2009 in Wien. Erste Veröffentlichungen im Vorarlberger Volkskalender und ORF. Freie Mitarbeiterin der Kinderzeitschrift Flohkiste. Eigener Islandpferdereitbetrieb mit Unterricht/Zucht/Beritt bis 2008. Seit 2009 in Wien, Mitglied einer Schreibwerkstatt, True-Story-Autorin, intensive Arbeit an literarischen Texten.   www.margitheumann.com

Rowena Hill, * 1938 in England, grew up in New Zealand, lived for ten years in Italy and since 1974 has been based in Venezuela with intervals in India. She is a poet first of all, and an essayist and translator, and has been a lecturer in English literature. She has published several books of poems in Spanish, as well as poems, essays and translations in periodicals in Venezuela, Colombia, India and USA, and on the internet. In India she  translated ancient and modern poems from the Kannada language, especially by unorthodox and marginal poets, and, recently, translated into English some of the best known poets of Venezuela.     www.rowenahill.com

Mario Karl Hladicz, Mag., * 1984 in Graz, Studium der Germanistik und Anglistik/Amerikanistik. Versuche in Prosa. Veröffentlichungen in Zeitschriften (u.a. schreibkraft, DUM) und Anthologien.

Nathan D. Horowitz, MA., * 1968, USA. His work encompasses poetry and a long, barely-readable memoir-in-progress about my studies of shamanism in Ecuador. He has translated from Spanish poems by Enrique Moya, who has often worked with Labyrinth, and short stories by Abdón Ubidia, an Ecuadorian author. Lives in Vienna, Austria.
Harald Jöllinger, * 1973 in Mödling; lebt in Maria Enzersdorf, schreibt Nonsens, schwarzhumorige Lyrik und Kurzprosa. Teilnehmer der Celler Schule 2007 und des Irseer Pegasus 2012. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. 2008 im Memoiren-Verlag Bauschke erschienen „Schlichte Gedichte“.

Hillary Keel Strohmeier, * 1959, lebt in Brooklyn, NY, USA als Sprachtrainerin und Übesetzerin. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Europa und den USA. https://sites.google.com/site/hillarykeel/home/language-training-translations-1

Elisabeth Klar, * 1986 in Wien, studiert derzeit Komparatistik, Romanistik und Translationswissenschaften in Wien. Hauptpreis der Jugendliteraturwerkstatt Graz 2003. Erster Preis der Jugendliteraturwerkstatt Graz 2004. Seit 2004 Leitung der Literaturwerkstatt Wien. Veröffentlichungen in Die Rampe sowie etcetera.

Karin Klug, * 1964 in Graz/Steiermark. Nach der Matura Psychologiestudium und Arbeit als freie Journalistin. 1994 Studienabschluss. Verschiedene Tätigkeiten im Sozial- und Kreativbereich, seit 2002 als Psychologin, Journalistin & Autorin selbstständig tätig - schreibt Lyrik und Prosa, Fachartikel, Reportagen, Glossen, Kommentare, Buchbesprechungen u.v.m. Veröffentlichungen in verschiedenen Printmedien, Anthologien und Literaturzeitschriften. Lebt nach wie vor und gerne in Graz. www.karinklug.at/

Joanna Lisiak, *  in Polen, seit 1981 in der Schweiz, lebt in Nürensdorf/ZH. Zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa (Bücher, Beiträge in Anthologien und Zeitschriften); jüngste Buchpublikationen: 2010: "Klee composé, Lyrik mit Paul Klee", Littera Autoren Verlag, ISBN 978-3-906731-38-4, 2008: "Ich streue Puderzucker", Rauhreif Verlag, 2008, ISBN 978-3-907764-74-9. Filmdrehbücher, Hörspiele. Mitglied verschiedener Berufsorganisationen, u. a. des PEN und ZSV - Zürcher SchriftstellerInnenVerbandes.

Nicole Mahal, * 1968 in Wien, Studium der Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaften, Veröffentlichung von Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Autorinnen, Mitbegründerin des Labels violettsays. Buchveröffentlichung: "Ein Flügelschlag", Kurzgeschichten, Arovell Verlag 2011 (www.violettsays.at)
Susanne Morawietz, * 1969 in Berlin. Bibliotheksfacharbeiterin, Sinologin, derzeit Pflegehelferin. Gründerin des Autorentreffs "Berliner Federlesen". Veröffentlichungen in Zeitschriften.

Heidemarie Markhardt, Mag., Dr.: * 1961 in Wien, Übersetzerstudium (Englisch, Spanisch) und angewandte Sprachwissenschaft (Universität Wien). LehrundWanderjahre in Großbritannien, Spanien und Belgien. 1993 Praktikum in der Europäischen Kommission. Seit 1994 freiberufliche Übersetzerin in Wien. Veröffentlichte zwei sprachwissenschaftliche Monographien (2005/06) sowie diverse Aufsätze zum Österreichischen Deutsch. Schreibt gerne literarische Texte. 

Dorothea Müller-Ott, Prof. Dr., * 1936, Übersetzerin aus dem Polnischen und anderen Ostsprachen. Lebt in Tulln/NÖ.

Cosmin Perța, Dr., * 1982 in Vis,eu de Sus, Maramures, county, is a Romanian poet and novelist. He graduated „Babes,-Bolyai" University of Cluj-Napoca, the Faculty of Lettters. He continued his studies of literature at the University of Bucharest, obtaining a master degree in contemporary literature. He published several books, the youngest: Santinela de lut (poems, Vinea, Bucharest, 2006, 1st ed., 2010, 2nd ed.), Cântec pentru MariaÎntâmpla(ri la marginea lumii (novel, Cartea Romaneasca, Bucharest, 2007), Ba(trânul, o divina( comedieBocete s,i Jelanii (poems, szamizdat edition, Biblioteca de poezie, Bucharest, 2009), Doua( povestiri (novel, Tracus Arte, Bucharest, 2010). (poems, Charmides, Bistrit,a, 2009), (poems, Vinea, Bucharest, 2007).

Meher Pestonji, * 1946 in Bombay, India. A freelance journalist, Meher Pestonji has participated in the campaign to change rape law in the '70s, the struggle of slum dwellers' housing rights, children's rights, anti-communalism campaigns and detailed reporting on the SriKrishan Commission instituted to investigate the Bombay riots of 1992-93. When her marriage broke up, she chose freelance journalism in spite of its inherent financial insecurity, because of its ability to expand her horizons and enrich her life. She revels in the opportunities to talk to street children and film stars, to interview scientists and businesspeople and social workers. Books: Sadak Chaap, Penguin India 2006 (French translation 2007, German 2010), Pervez, Harper Collins, India 2002, Mixed Marriage and Other Parsi Stories. Harper Collins, 1999. Theater plays: Piano for Sale, Feeding Crows, Outsider.

Robert Petschinka, * 1956 in Großmugl, NÖ, arbeitete als Betriebsleiter und Arbeitstechniker in der Bekleidungsindustire, wandte sich 1987 ganz dem künstlerischen Arbeitsbereich zu; Lehrer an einer Berufsschule und Landesjugendheim. Zeichnet, mal, führt Schul- und Kulturprojekte durch.    www.petschinka.at

Ólöf Pétursdóttir, is an Icelandic translator, born in Denmark, raised in France and Iceland, currently living in Brittany, studying Breton and ancient European traditions.

Dorothea Pointner, * 1969 in Schladming (Stmk.). Zunächst kaufmännische Ausbildung und Tätigkeiten, lebt seit 2000 in Wien, Studium der Angewandten Sprachwissenschaft und Philosophie, beruflich tätig im Bereich Projektorganisation. Publikation von Lyrik und Kurzprosa in Anthologien und Zeitschriften. Arbeitet derzeit u.a. an einer Erzählung über das Aufwachsen am Land aus weiblicher Perspektive. 6. Platz beim "Blauen Salon"- Literaturpreis 2011, Text: "Resonanz"; "Mit Wort und Paukenschlag", Hg. Klaus Ebner, Arovell, 2011 (Lyrik, Kurzprosa); Radieschen, Planet Verlag, 2009 (Kurzprosa "Public Relations").

Stefan Reiser, Theatermacher, geb. 1981 in Ried i. I., lebt und arbeitet als Autor, Regisseur und Solokünstler in Wien. Studium d. Theater-, Film- und Medienwissenschaften, danach Gründung  der "bruch/stücke". Seitdem zahlreiche Eigenproduktionen mit über 130 Vorstellungen zwischen Wien und Bregenz. War 2011 nominiert für den Retzhofer Dramapreis, erhielt das Schloss Wartholz Literaturstipendium, das Dramatikerstipendium des BMUKK sowie eine Einladung ans Staatstheater Mainz zu "Text trifft Regie" wo sein absurdes Schauspiel "Septemberziehen" in einer Werkstattinszenierung gezeigt wurde. Zuletzt mit seiner maritimen Komödie "Das ist Sudwind" eingeladen zum "Forum junger Autoren Europas" im Rahmen der Theaterbiennale "Neue Stücke aus Europa" u.a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. www.stefanreiser.com

Elfie Resch, * 1948,  Feministin, im Unruhestand. Aufgewachsen in Tribuswinkel, NÖ. Ausgewandert ins Burgenland, lebt in Wien. Schreibt seit den 80gern zum eigenen Vergnügen.  Artikel, Alltagsgeschichten und Sozialreportagen in Stimme der Frau, <sic>, AUF-einefrauenzeitschrift, Malmö abgedruckt. Seit März 2010 in der Gruppe "Neue Autorinnen" ; Redakteurin bei Driesch.

Dominik Riedo, * 1974 in Luzern, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Romoos/LU. Mehrere Buchveröffentlichungen. Verschiedene Auszeichnungen, europaweite Auftritte. Von den Kulturschaffenden der Schweiz und der interessierten Bevölkerung direktdemokratisch zum Kulturminister der Schweiz ernannt (2007-2009). Lehrte 2004-2006 an der Universität Zürich. Mitglied im AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) sowie im P.E.N. Jüngste Publikationen: Das Carl Spitteler-Lesebuch "Unser Schweizer Standpunkt", Auswahl und Anhang inklusive Nachwort zu Leben und Werk von Dominik Riedo. (2009); Kulturminister der Schweiz 2007-2009: "Baustelle Kultur / Texte über Kunst und Politik" (2010). http://www.dominikriedo.ch

Artur Rosenstern, * 1968 als Sohn deutsch-russischer Eltern im Süden Kasachstans. Nach dem Wehrdienst studierte er Musik an der Hochschule der Künste und arbeitete parallel als Orchestermusiker im Staatszirkus der Stadt Bischkek (Kirgistan). Im Jahr 1990 übersiedelte er nach Deutschland und betätigte sich zunächst als Privatmusiklehrer und Übersetzer. Neben der Arbeit absolvierte er ferner ein Magisterstudium der Medien-, Musikwissenschaft und Mittelalterlichen Geschichte. Danach war er als wiss. Mitarbeiter für ein Musikeditionsprojekt an der Universität Paderborn sowie freiberuflich für bekannte Musikverlage und Labels tätig. Er schreibt Erzählungen und Gedichte in deutscher Sprache und lebt in Herford. Nach einigen kleineren Veröffentlichungen in Anthologien erschien im Januar 2012 sein erstes Buch „Planet Germania“ (rezensiert unter anderem vom Bayerischen Rundfunk beim B5 aktuell, am 18. März 2012)

Hans Echnaton Schano, * 1946; poet, actor, director, author, management-trainer, media-coach, member of the LIVING THEATRE (N.Y.) since 1966, 1972 also Director of European Communications of the UNIVERSAL MOVEMENT THEATRE REPERTORY, active member of UNESCO- sponsored INTERNATIONAL THEATRE INSTITUTE, founder and director of the ONE WORLD THEATRE (1983, Amsterdam, Dallas, N.Y.), participated in theatre-, film-, television- and radio-productions in altogether 17 countries, performing in 6 different languages (German, English, French, Italian, Spanish, Portuguese). He also held lectures, workshops and seminars at a number of renowned Universities and Colleges (Sorbonne-Paris, France, University of Sao Paulo, Brazil, UT-Austin, TX., UT-Dallas, TX.). Lives in Vienna. www.hans-echnaton-schano.at 

Clemens Schittko, * 1978 in Berlin/DDR. Ausgebildeter Gebäudereiniger und Verlagskaufmann. Abgebrochenes Studium der Literatur-, Musikwissenschaft und Philosophie. Arbeitete u. a. als Fensterputzer und Lektor. Seit 2002 Veröffentlichungen in über 150 Zeitschriften und Anthologien (zuletzt u. a. in Der deutsche Lyrikkalender 2010 und 2011 sowie in dem Sammelband zum "lauter niemand preis für politische lyrik 2009"). Lebt in Berlin(-Friedrichshain).

Susanne Scholl, Dr., * 1949, Studium der Slawistik in Rom (1972), Journalistin und Autorin; hat von 1991 bis 2009 fast durchgehend für den ORF aus Moskau berichtet.Lebt heute als freie Schriftstellerin und Journalistin in Wien. Veröffentlichte bisher drei Romane, vier Sachbücher und einen Lyrikband. Jüngste Buchpublikationen: Allein zu Hause. 2011, Russland mit und ohne Seele, 2009, beide bei  Ecowin Verlag, Salzburg. www.susannescholl.at

Peter Schwendele, * 1965 in Ehingen (Donau), aufgewachsen in Munderkingen. Studierte in Freiburg im Breisgau Wissenschaftliche Politik, Geschichte und Soziologie. Seit 1995 lebt er in Schopfheim in der Nähe der Schweizer Grenze und ist dort beruflich als Journalist bei der Tageszeitung "Markgräfler Tagblatt" tätig. In seiner Freizeit schreibt er sowohl Kurzgeschichten als auch längere Prosatexte die in Zeitschriften und Anthologien erschienen.

Karin Seidner, Mag., * 1963 in Wien, wo sie auch als vierfache Mutter lebt und als Germanistin und Anglistin sowie Leiterin von kreativen Schreibworkshops und als Psychotherapeutin arbeitet. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; 2003 Gewinnerin des Siemens-Literaturpreises und des Preises beim Stauffacher Lyrik-Wettbewerb Bern.

Irina Spira, Dr. med., * 1944 in Bukarest; nachdem erster Fluchtversuch 1967 scheiterte, gelang zweiter 1972; läßt sich in Innsbruck nieder, ist seit 1981 österreichiscshe Staatsbürgerin. Schreibt auf deutsch Lyrik und Theaterstücke. Das Stück "Fortschritt" wurde in englischer Übersetzung 1982 in London aufgeführt. Arbeitete als Gerichtsdolmetischerin und nach ihrem Medizinstudium als Molekularbiologin.

Helena Stanek-Neuwirth, Mag., * 1970 Sokolov, studierte Sozialanthropologie und Sinologie in Wien und in China. Arbeitete zwei Jahre bei der UNESCO in Bangkok als Consultant. Seit drei Jahren ist sie freiberuflich als Übersetzerin in Wien tätig.

Jan Stępien, * 1949 Glogowie, Polen. Maler, Zeichner, Holzbildhauer, Poet. Seit 1983 zahlreiche Veröffentlichungen.

Gerlinde Tesche, Mag. Dr., * 1938 in Halle an der Saale, 1951 flucht mit Mutter und Geschwistern nach Westdeutschland. Studium der Slawistik (russische, serbokroatische und slowakische Literatur - und Sprachwissenschaft), Germanistik und Osteuropageschichte in Köln und Berlin. Studienabschlüsse als Magister Artium sowie Promotion zum Dr.phil in Köln. Seit 1974 in Zürich. Lektorin, Korrektorin und Übersetzerin russischer Literatur vor allem für den Diogenes Verlag Zürich unter dem Pseudonym G. von Halle (u.a. Alexander Sinowjew, Gähnende Höhen, Zürich 1981; Homo sovieticus, Zürich 1984). Seit 2002 Übersetzungen zeitgenössischer Prosa und Lyrik diverser Autoren in Anthologien und literarischen Zeitschriften in der Slowakei, in Österreich und Deutschland. Zweisprachige Einzelausgaben: Marian Hatala, Aphorismen, Bratislava 2006; Josef Leikert, Gedichte, St.Pölten/Wien 2008 u.a. Lebt in Zürich und bei Bratislava (Slowakei).

Tomáš Tichák, * 1957, Olmütz) studierte an der Elektrotechnischen Fakultät der Technischen Universität (VUT) in Brünn. Seit der Zeit der Normalisierung in den 70er und 80er Jahren schrieb er Theaterspiele für das Amateurtheater Bernardýn (Bernhardiner), seit 1981 Feuilletons, Erzählungen und andere Texte für die Samisdat-Zeitschrift Ječmínek. Seit 1990 wirkte er bei der Olmützer Hanácké noviny (Hanakische Zeitung), Ende 90er Jahre nahm er an etlichen Auslandsreisen als Redakteur der Zeitschrift der Tschechischen katholischen Caritas teil. Anfang des 21. Jahrhunderts arbeitete er in Česko-slovenský týdeník Mosty (Tschechischslowakische Wochenschrift Brücken) und in Literární noviny (Literarische Zeitung). Jetzt wirkt er als Mitherausgeber, Redakteur und Feuilletonist der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift Listy. 

Viktor Tichák,  Student der Germanistik an der Universität Olomouc/Tschechien.

Peter Paul Wiplinger, * 1939, Autor, Lyriker, Fotograf. Zahlreiche Buchpublikattonen und Beiträge in Anthologien sowie Zeitschriften, viele Übersetzungen in über 20 Sprachen. Lebt in Wien. www.wiplinger.at.tf

Louis Christian Wolff, * 1958 in Berlin, Lehrer. Lebt in Berlin und Wien. Onlineprojekt 2004 in www.zitig.net/; 2010 in www.clyt.de

 

 

  Anregungen & Notizen:

driesch_11_rgb_300 Trieb

Selbsterhalt

Hungerstreik

Hungern

Hungrig

Welternährungsproblematik

Nahrungsmittelindustrie

Lebensmittelknappheit

Hunger aus Armut

Hunger nach Nahrung

Hunger nach Macht

Hunger nach Ruhm

Verhungern

Welthunger – hungernde Welt

Hunger nach Liebe

Hunger nach Kultur

Geistige Nahrung

Hungerkatastrophe

 

Sprichworte:

Hunger ist der beste Koch

(Wie Sprichworte doch falsch sein können...)

 

 

 

 

Literatur:

Der Hungerkünstler

Arkadij Awertschenko

Ein Hungerkünstler

Franz Kafka

Der Hungerpastor

Wilhelm Raabe

Das Buch meines Lebens

 

Hunger. Roman von Knut Hamsun (1890); Info in Wikipedia

Dieter Wellershoff über den Roman "Hunger" von Knut Hamsun

Der Norweger Knut Hamsun (1859 bis 1952) protokolliert in seinem Roman die psychische und körperliche Krise eines jungen Intellektuellen.

Wellershof: "Für mich war diese Schilderung eines Überlebenskampfes ein augenöffnendes Buch, weil ich damals gerade mit dem Schreiben begonnen hatte. Ich empfand es als Maßstab der inneren Legitimation. Für die eigenen Phantasien war niemand verantwortlich außer einem selbst."

 

Online-Ausgaben von „Hunger“ (englische Übersetzung)

 

Hunger, Film von Henning Carlsen (1966) nach der Novelle von Knut Hamsun

 

"Hunger" - Trailer of a movie, based on the novel by Hamsun.




Hunger - Trailer, also based on the novel by Hamsun




Hunger - based on the novel by Knut Hamsun

Theater performance

 



The Hunger
Short Film. Shot in Cambodia.
In Russian from the text by Knut Hamsun; with English subtitles.




 

Hungerkünstler waren Schausteller, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa als öffentliche Attraktion über einen längeren Zeitraum fasteten; das Eintrittsgeld der Besucher war die Gage des Hungernden. Die bekanntesten dieser Schausteller veranstalteten regelrechte Tourneen quer durch Europa und erlangten auf Grund der Berichterstattung in den Zeitungen größere Popularität. Ende der 1920er Jahre ließ das Interesse am Schauhungern jedoch deutlich nach.

Einige dieser Schausteller gaben an, über "übernatürliche Kräfte" zu verfügen und so den Hunger und das Bedürfnis nach Nahrung überwinden zu können, was das starke öffentliche Interesse an ihnen erklärt. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war nicht bekannt, dass jeder Mensch, der freiwillig fastet, nach einigen Tagen weniger Hungergefühle spürt und der Körper Hormone ausschüttet, die einen leichten Rauschzustand (Hungereuphorie) erzeugen, so dass Fastende im Gegensatz zu unfreiwillig Hungernden psychisch deutlich weniger leiden, auch wenn die körperlichen Kräfte kontinuierlich nachlassen.

 

 

Politik:

Welthungerhilfe

 

David Bowie in "The Hunger" (TV Series) Season 2, Episode 1: "Sanctuary", 1999 (part 1 / 3)

 



HUNGER Trailer (2008)



The Hunger - The Distillers



Sam Kinnison on World Hunger



Hunger & Poverty In America



P4A 2011: Freedom From Hunger



Extreme Poverty and Hunger



World Hunger


 


The Hunger Project



Der inszenierte Hunger